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Eilenburg Landesmeisterschaft der Spielmannszüge: Eilenburg holt Platz drei, Belgern Platz elf
Region Eilenburg Landesmeisterschaft der Spielmannszüge: Eilenburg holt Platz drei, Belgern Platz elf
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17:45 19.06.2011
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. Über 25 Fanfaren- und Spielmannszüge sowie Schalmeienorchester zeigten im Ilburg-Stadion ihr Können.

Blumenkohlwolken, die Sonne blinzelt ab und an durch. „Ideales Wetter", sagt Gottfried Hesse, seines Zeichens Präsident des Landes-, Musik- und Spielleuteverbandes Sachsen, nach einem prüfenden Blick gen Himmel. Wäre bloß der Wind nicht. Der macht den Musikern zu schaffen. Und nicht nur ihnen. Auch die Jury hat Mühe, die Klänge, die durchs Open-Air-Stadion hallen, gut zu hören, um anschließend die Musikgruppen optimal bewerten zu können.

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Während am Sonnabendvormittag zunächst die Pflicht- und Kür-Durchgänge der Erwachsenenspielmannszüge auf dem Programm stehen, zeigt am Sonntag der Nachwuchs sein Können. Dabei könnte man fast schon meinen, dass es sich bei allen Gruppen um Nachwuchs handelt – rein vom Alter her. Denn im Vergleich zu so manch einer Kapelle auf dem Land vereinen Sachsens Spielmannszüge recht junge Gesichter. Hesse spricht von einer „guten Nachwuchsförderung". Sachsen sei im Vergleich zu anderen Bundesländern in diesem Bereich Spitze. Und so gebe es auch in den neuen Bundesländern die meisten Fanfarenzüge im Freistaat, von denen über 800 Mitglieder am Wochenende den Weg nach Eilenburg finden.

Den Auftakt macht am Sonnabend der Rolandstädter Spielmannszug aus Belgern unter musikalischer Leitung von Thomas Müller. Zufrieden mit dem Einstand? „Das wird sich gleich zeigen", sagt Müller, die Punktevergabe abwartend. Mit überwiegend 12 und 13 von 15 möglichen Punkten ist er dann „sehr zufrieden". Für Leistungsklasse drei sei dies „super", so der Musiker. Die Jury bewertet unter anderem Melodie, Rhythmus und das Marschieren.

Die Eilenburger müssen um diese Zeit noch etwas warten. Dass der Freizeitsportverein mit seinem Fanfarenzug Gastgeber des landesweiten Spektakels ist, hat mehrere Gründe. Einmal will der Verband „überall in Sachsen mal rumkommen", sagt Hesse. Ein zweiter Grund sei das Stadtjubiläum.

Ziemlich aufgeregt und ständig in Bewegung ist an diesem Wochenende Fred Falkenberg, der Leiter des Fanfarenzuges Eilenburg. Schließlich gibt es immer wieder etwas zu organisieren. „Für uns ist die Austragung der Meisterschaft eine große Anerkennung", sagt er am Rand des Trubels und dankt allen Beteiligten. Sein Fazit nach den zwei Tagen fällt positiv aus. „Das ist super gelaufen. Die Spielleute waren zufrieden und wir hatten eine wunderschöne Zeit. Die Tage haben gezeigt, dass wir so eine Meisterschaft stemmen können." Und auch beim Publikum kam die an – das Stadion war gut besucht.

Die wichtigsten Ergebnisse:

Der gastgebende Fanfarenzug Eilenburg, der im vorigen Jahr Platz vier belegte, schnitt diesmal besser und rangierte auf Platz drei. „Ich bin stolz auf meine Truppe. Das war ein duftes Wochenende", sagte Spielleiter Fred Falkenberg. Platz eins ging diesmal an den Fanfarenzug Dresden, Platz zwei erspielte sich der Stadtfanfarenzug Markkleeberg. Bei den Erwachsenenspielmannszügen punkteten der Radeberger Sportverein (Platz 1), der SSV Zabeltitz-Treugeböhla (2) und die Lommatzscher Spielleute (3). Bei den Nachwuchsspielmannszügen lag Radeberg vor Zabeltitz und Kleinböhla. Der Rolandstädter Spielmannszug Belgern, der neben dem Eilenburger Fanfarenzug der einzige aus Nordsachsen war, erreichte Platz elf in der Klasse der Fanfarenzüge, etwas besser schnitten die Wurzener Spielleute mit Platz neun ab. Landesverbandspräsident Gottfried Hesse lobte die Eilenburger Gastgeber für ihren Einsatz während der Meisterschaft. Alles sei zur Zufriedenheit der teilnehmenden Spielleute über die Bühne gegangen.

Nico Fliegner

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