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Eilenburg Langenreichenbach kämpft morgen um Europa-Preis
Region Eilenburg Langenreichenbach kämpft morgen um Europa-Preis
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12:09 26.05.2010
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. Morgen wird die Fachjury den am Heidelbach gelegenen Ort aufsuchen und anhand festgelegter Kriterien bewerten.

Die Anwesenheit von Juroren sind die Bürger des Ortes gewöhnt. Langenreichenbach sammelte bereits Erfahrungen bei Dorfwettbewerben auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene. So erhielt das Dorf beim 7. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft" im vergangenen Jahr einen Sonderpreis für beispielhaften Zusammenhalt und Engagement der Dorfgemeinschaft.

Für die Nominierung hat die sächsische Landesregierung, federführend das Landesministerium für Umwelt, Geologie und Landwirtschaft, gesorgt. Landwirtschaftsminister Frank Kupfer (CDU) begründet dies so: „Langenreichenbach ist eines jener sächsischen Dörfer, die mit Energie an einem starken Miteinander arbeiten. Das Gemeinschaftsleben erlebt seit der Wiedervereinigung einen enormen Aufschwung. Die Zahl der Vereine hat sich verdoppelt und zwei Drittel der Bewohner engagieren sich aktiv in der Dorfgemeinschaft. Dies ist Ausdruck einer Integrierten Ländlichen Entwicklung". Und genau damit wollen sie auch punkten, wie Ortsvorsteher Detlef Bölke kürzlich in einem Interview mit dieser Zeitung betonte.

Am Donnerstag ist von  14 bis 18 Uhr die internationale Jury vor Ort. „Zuerst werden sich im Heidelbachsaal alle Vereine und Gewerbetreibenden unseres Ortes präsentieren und anschließend erfolgt der Dorfrundgang, bei dem wir ausgewählte Schwerpunkte genauer vorstellen werden. Ab zirka 17 Uhr ist dann eine große Dankeschön-Veranstaltung geplant, bei der wir unseren Gästen zeigen wollen, wie man in Langenreichenbach feiert", so Bölke. Die Langenreichenbacher sind aufgerufen, ihr Wohnumfeld für die Präsentation „schickzumachen" sowie an der Präsentation im Gemeindesaal teilzunehmen.

Um den Europäischen Dorferneuerungspreis 2010 bewerben sich 30 Dörfer aus elf Nationen. Der Europäische Dorferneuerungspreis wird seit 1990 von der „Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung" mit Sitz in Wien ausgelobt. Mitglieder der Europäischen ARGE sind neben dem Freistaat Sachsen weitere 18 europäische Länder und Regionen. Ziel der Vereinigung ist es, den internationalen Erfahrungsaustausch zur ländlichen Entwicklung zu fördern, ein öffentliches Bewusstsein für die Situation der ländlichen Bevölkerung zu schaffen und die Erhaltung lebensfähiger, attraktiver Dörfer zu unterstützen.

Über die Preisträger wird im Laufe des Sommers entschieden, die Preisverleihung erfolgt im September in Sand in Taufers. Das Dorf in Südtirol errang im Jahr 2008 die begehrte Auszeichnung.

Kathrin Kabelitz

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