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Eilenburg Lebensraum für die Lebenshilfe
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17:31 19.05.2015
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Aber es gibt noch einiges zu tun.

Gabi Cichoracki und Bettina Rothe haben dieser Tage bei ihrer Reinigungstour in den Räumen und Fluren der Eilenburger Lebenshilfe etwas mehr wegzuwischen und zu fegen als sonst. Es fällt immer noch Baustaub an im umgebauten und sanierten Domizil an der Bahnhofstraße. Noch ist nicht alles fertig: Im alten Treppenhaus, wo bisher das Laminat fehlt, haben die Maler soeben das historische Geländer frisch gestrichen und gerade läuft die Abnahme der Heizungs- und Sanitäranlagen. Im Kellergeschoss wird es etwas dauern, bis Lager und Archiv dort einziehen können. Da war die Feuchtigkeit einzudämmen, sind alte Rohrdurchlässe zu vermauern. Fenster sind aber bereits neu eingesetzt. Auch die Vollendung der Außenanlagen und des Sockels warten noch auf besseres Wetter. Aber ansonsten: "Es ist einfach schön", freut sich Lebenshilfe-Geschäftsführerin Sylke Winkler unter anderem, dass das Farbkonzept mit den kräftigen Frühlingsfarbtönen gut aufgegangen ist. "Die Maler hatten viel zu tun und schon manchmal gefragt, ob sie das genauso streichen sollen."

Voll im Betrieb sei die obere Etage für den familienentlastenden Dienst, zeigt sie bei einem Rundgang. In der großen Wohnküche sichten Manuel, Rohit und Lars gemeinsam mit den Betreuerinnen Ramona Krätzsch und Heidi Zech erste Osternester. "Außerdem haben wir am Freitag schon Spaghetti gekocht, am Donnerstag hatten wir Osterkörbchen gebastelt, wir haben uns den Bahnhof angesehen und morgen früh kochen wir Kakao", ist zu hören. Falls es jemandem gerade mal nicht so gut geht, kann er sich nebenan zu Bett legen. In anderen Räumen nebenan sind die Stühle noch hochgestellt. Sie warten auf die Betreuungsgäste am Nachmittag.

Im Zwischengeschoss richtet gerade ein Monteur einen Heizungkörper waagerecht aus. Die Wohnung für die Verhinderungs- und Urlaubspflege ist dort noch nicht ganz fertig. Aber Internet, Computer und neue Software funktionieren. An einem der Arbeitsplätze, an denen Mitarbeiter Berichte schreiben können, sitzt Felicia Jonack. Die Ergotherapeutin hatte soeben ihren ersten kleinen Klienten des Tages in Behandlung: "Der Arbeitsbereich jetzt größer. Wir können mehr Mittel einsetzen und es macht den Kindern einfach mehr Freude, ebenso wie uns."

Klein-Connor mag das freundliche Umfeld noch egal sein, er ist erst ein halbes Jahr jung. Der Kleine, der als Frühchen zur Welt kam, kann den Kopf schlecht nach rechts drehen, erklären die Eltern Yvonne und Christian Moritz. Deshalb trainiert er das gerade mit Physiotherapeutin Cornelia Gutzeit. "Physio- und Ergotherapie laufen jetzt voll im Haus, erläutert Sylke Winkler. "Bei der Frühförderung geht noch viel über Hausbesuche, aber das soll nach und nach umgestellt werden."

Auch an eine offizielle Einweihungsfeier wird gedacht. Der Termin steht noch nicht fest. Ende April bis Anfang Mai soll's so weit sein. Auf alle Fälle soll es einen Tag der offenen Tür geben. "Wir haben schon Nachfragen. Viele sprechen uns an", freut sie sich über das Interesse. Die veranschlagte Bausumme, 1,5 Millionen Euro, wird voraussichtlich um 35000 Euro überschritten - unter anderem gab es Hausschwammbefall, so Winkler. "Aber wir hatten alles in allem eine gute Kalkulation."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 30.03.2013

Liesaus, Heike

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