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Eilenburg Löschwettbewerb in Eilenburg
Region Eilenburg Löschwettbewerb in Eilenburg
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19:06 26.09.2010
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Eilenburg

Spannend war für den Eilenburger Wehrleiter Gunter Kneiß auch die Frage: Wie viele kommen eigentlich? 14 Teams hatten zugesagt. „Mal sehen, wer nun alles anreist“, sagte er mit Blick auf das nasse, trübe Wetter. Die Wiese an der Kastanienallee hatte sich vollgesogen wie ein Badeschwamm. „Ein Gutes hat‘s“, stellte Kneiß lakonisch fest: „Die Mücken sind weg.“

Zehn Mannschaften ließen sich nicht abschrecken. Und natürlich traten auch die Eilenburger selbst an. Seitdem sie im ersten Herbstlauf voriges Jahr bei zwar viel schönerem Wetter nicht mit besten Zeiten glänzen konnten, ist offenbar einiges passiert. Jeden Sonnabend Training. Das zahlte sich aus: Da hatte Kneiß schon nach dem ersten Lauf Grund, ins Zelt der Aktiven zu eilen und Lob zu verteilen: „Na, das war doch richtig gut.“ 33,85 Sekunden. Immer noch etwas langsamer als das zweite Team der Benndorfer, das parallel 33,45 Sekunden lief. Das erste Team aus diesem Ort hatte im ersten Lauf sogar 29,16 Sekunden geschafft.

Was drin ist bei solchen Wettkämpfen, das hatte die Benndorferin Sylke Viehweg unter Jacken und Pullovern quasi als Glücksbringer dabei: „28,75 Sekunden“ war da schwarz auf neongrünem T-Shirt zu lesen. „Damit haben wir bei den Nordsachsenmeisterschaften gewonnen“, strahlte sie. „Da muss aber alles stimmen“, stellten die Benndorferinnen Franziska Poetzsch und Patricia Lipa fest. Sie zählten noch auf, worauf bei der Löschangriff-Ausrüstung zu achten ist: knöchelhohes Schuhwerk, Helm, Koppel. Bei schönem Wetter allerdings könnten die Aktiven durchaus im T-Shirt rennen. Am Sonnabend war das völlig anders. Und das viele Wasser, das beim Zielen auf die Scheiben über die Wiese nebelte, schien im wahrsten Sinn des Wortes überflüssig.

Auf exakte Vorbereitungen achtete unter anderem Holger Schmidt. Der 28-Jährige aus Taucha war einer der Wettkampfrichter. Er schaute genau nach, ob die Ausrüstung aus Schläuchen und Spritzen ordnungsgemäß auf dem Podest lag. Erst dann kam von ihm das Signal zur Startfreigabe. Die Startschüsse für die Mannschaften feuerte Mario Neustadt von der Lindenhayner Wehr ab.

Am Ende hatte die Lokal-Mannschaft einen ehrenvollen fünften Platz erreicht. An der Spitze aber lagen die Dommitzscher, vor den Benndorfern und Wöllnauern. „Es ist der letzte Wettkampf in dieser Saison“, war vom Wehrleiter Gunter Kneiß zu erfahren. Und: „Wir veranstalten den Herbstlauf im nächsten Jahr wieder.“

Heike Liesaus

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