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Eilenburg Malkurs an der Volkshochschule (noch) in Frauenhand
Region Eilenburg Malkurs an der Volkshochschule (noch) in Frauenhand
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14:06 19.05.2015
Silvia Böttger probiert sich an Tulpen aus. Von Kursleiterin Anke Jahn gibt es Tipps zur Ausführung. Quelle: Heike Liesaus

Das Semester im Malkurs der Volkshochschule in Eilenburg geht zu Ende und jede weiß, was sie noch fertigstellen will.

Hinter Anke Jahn liegt das erste Jahr als Kursleiterin. Ende 2013 hatte sie die Gruppe von Karl-Heinz Siegmund übernommen. Der übergab mit 77 den Staffelstab an die heute 55-Jährige. Die OP-Schwester gehörte zu denjenigen, die Anfang der 90er-Jahre als Kurs-Teilnehmerinnen starteten. Mittlerweile konnte sie ihre eigenen Bilder in mehreren Ausstellungen präsentieren. Aber auch Silvia Böttger, ehemals Zahntechnikerin, ist eine Frau der ersten Stunde. "Als wir anfingen, wurde erst einmal ein ganzes Jahr mit Bleistift gezeichnet", erinnert sich die 64-Jährige. Die Methodik habe sich jedoch nicht erst mit der neuen Kursleiterin geändert. "Jetzt macht im Prinzip jeder das, was ihm Spaß macht. Verschiedene Techniken werden vorgestellt, jeder kann sich ausprobieren und schauen, was ihm liegt", erklärt Anke Jahn. Auf diese Weise ist der Kurs für Anfänger ebenso wie für die langjährigen Mitstreiter offen.

Petra Hirschberger zum Beispiel ist gerade damit beschäftigt, ein Bild zu vollenden, das in Schütttechnik entstand: Ein bunter Farbfluss setzt einen aufregenden Kontrast zu einer geometrisch, in Schwarz-Weiß gestalteten Fläche. Dabei hat sie in den vergangenen Jahren bereits die Motive für die vom Burgverein herausgegebenen Weihnachtsbaumkugeln geliefert, die jeweils ein anderes Wahrzeichen der Muldestadt zeigen.

Wenn es sich anbietet, wird mit natürlichen Objekten gearbeitet. Da gab es neulich eine Wurzel auf den Tischen, wird erzählt. Heute aber liegen vor vielen der Hobby-Künstlerinnen Fotos, die die Ideen und Motive für das Bild in Pastellkreide, Acryl- oder Aquarellfarben liefern. Bei Ingrid Mempel ist es eine Winterlandschaft. Und diese verbindet Angenehmes mit Nützlichem. Denn zum einen bedeutet das Malen für die medizinisch-technische Assistentin einfach abschalten und entspannen. Zum anderen entsteht gerade ein Geschenk. "Denn ich persönlich brauche ja den Winter nicht", klärt sie lachend.

Anke Jahn freut sich, dass der Kurs weiterhin gut besucht ist. Es ist aber immer Platz für Neulinge. Und auch wenn es für den Besucher anders aussieht: Der Kunsttreff unter dem Titel "Aquarellieren und andere Techniken" ist für Männer offen. Am 20. Januar startet er erneut.

Infos zu diesen und anderen Kursen unter Telefon 03423 700440 und im Internet www.vhs-nordsachsen.de

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 06.01.2015
Von Heike Liesaus

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