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Eilenburg Mathias Gürke: „Beim Kinderfasching hatten wir diesmal insgesamt 750 Kinder“
Region Eilenburg Mathias Gürke: „Beim Kinderfasching hatten wir diesmal insgesamt 750 Kinder“
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19:00 11.02.2016
Mathias Gürke ist Vorsitzender des Eilenburger Carneval Club. Quelle: Heike Liesaus
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Eilenburg

Nach dem Aschermittwoch ist vor dem Aschermittwoch. Die Faschingszeit ist vorbei. Wie schätzen Eilenburgs Narren die abgelaufene Session ein? Mathias Gürke, Vorsitzender des Eilenburger Carneval Clubs (ECC), zieht Bilanz.

Wie zufrieden sind Sie mit OBM Scheler, der ja zum ersten Mal Ihr Kooperationspartner für den Rosenmontagsumzug war?

Ich muss ihn loben: Er hatte die gesamte Rathausmannschaft beim Umzug auf die Beine gebracht. Einige hatten nicht ganz fröhlich geguckt. Da habe ich gesagt, dass das nun die nächsten sieben Jahre so bleibt. Da freuten sich dann alle. Überhaupt: Dank an die Stadtverwaltung. Die kommen jetzt schon auf uns zu, wenn bestimmte Regelungen anstehen, nicht zu vergessen das Sicherheitskonzept mit Brandmeister Gunter Kneiß.

Sicherheit spielte wegen des windigen Wetters eine noch größere Rolle als sonst. Gibt es Erkenntnisse für die nächsten Male?

Das war interessant: Wir wurden immer in einem Satz mit den rheinischen Karnevalshochburgen genannt. Und dann hieß es Mainz sagt ab, Düsseldorf sagt ab. Eilenburg? Läuft! Allerdings hatten wir die Entscheidung lange vor uns her geschoben. Sie fiel zwei Stunden vor dem Start um 12 Uhr. Es gab Rückbauten von allem, was dem Wind Angriffsfläche bieten konnte, vor allem auf den Umzugswagen, aber auch die Bühne auf dem Markt wurde nicht aufgebaut, die DJs spielten vom Rathaus-Eingang aus. Vielleicht war die Stimmung gerade deshalb so gut.

Die Leipziger Karnevalisten hatten auf die Schlüsselrückgabe verzichtet. Die Rechnung für Sicherheit und Straßenreinigung, die die Stadt für den Rosensonntag stellte, fiel zu hoch aus.

Das sollte schon vorher klar sein. Bei uns hat allerdings nie jemand zusammengerechnet, was der Umzug insgesamt kosten würde, da wir in verschiedenen Bereichen unentgeltlich unterstützt werden. Aber die verbleibenden Aufwendungen sind erheblich. Seit der Massenpanik bei der Love Parade in Duisburg wurden wir alle mit höheren Anforderungen ans Sicherheitskonzept konfrontiert. Generell haben wir erlebt: Bei einer solchen Großveranstaltung haben wir sehr viel Verantwortung. Allein beim Kinderfasching hatten wir diesmal 750 Kinder.

Gibt es nun schon Motto-Vorschläge für die nächste Session?

Nein. Noch sind wir verzaubert. Und es geht weiter: Am Wochenende ist nordsächsischer Narrengipfel, am 20. Februar sind Sächsische Meisterschaften der karnevalistischen Tänze in Chemnitz.

Interview: Heike Liesaus
Interview: Heike Liesaus

Von Heike Liesaus

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