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Mazda-Lauf: In Eilenburg purzeln die Rekorde

Mazda-Lauf: In Eilenburg purzeln die Rekorde

Es war der Tag der Rekorde - und es war Sonntag. Allerdings ließ sich Klärchen lange bitten, bis sie es den Teilnehmern des 19. Mazda-Laufes angenehmer machte.

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Einen Start-Ziel-Sieg legt Fabian Gering (links) auf der Fünf-Kilometer-Strecke hin. Der Vorjahressieger braucht dafür nur 15:20 Minuten.

Quelle: Ditmar Wohlgemuth

Eilenburg. Erst mit dem Start der Bambini-Läufe hörte es tatsächlich auf zu regnen. Bis dahin hatte auch noch keiner damit gerechnet, dass ausgerechnet der von André Sommer (Verein Total Spergau) aufgestellte Streckenrekord aus dem Jahr 2007 (30:13 Minuten) purzeln sollte.

Dass die Veranstaltung wieder reichlichen Zuspruch haben wird, hatte Wettkampfleiter Andreas Quitzsch wohl vermutet, einen neuen Teilnehmerrekord zu erzielen, konnte er allerhöchstens hoffen. "Insgesamt nahmen diesmal 1157 Aktive an unserem Lauf teil", erklärte Quitzsch, der mit gut 80 Leuten für den reibungslosen Ablauf und einen hohen Standard des Wettkampfes sorgte. Darauf können die Veranstalter zu Recht stolz sein.

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Eilenburg. Es war der Tag der Rekorde - und es war Sonntag. Allerdings ließ sich Klärchen lange bitten, bis sie es den Teilnehmern des 19. Mazda-Laufes angenehmer machte.

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Der Vorjahressieger über die Fünf-Kilometer-Distanz, Fabian Gering, zeigte auch in diesem Jahr seinen Verfolgern nur seine Hacken. Bereits vom Start weg zog er sein hohes Lauftempo durch und kam schließlich nach 15:20 Minuten im Ziel an. Exakt auf die Sekunde genau lief er so schnell wie 2014 und ist weiterhin der Schnellste in Eilenburg auf dieser Strecke. "Es ist für mich immer wieder erstaunlich, was man aus seinem Körper herausholen kann", erzählte der 18-Jährige unmittelbar nach dem Zieleinlauf und ist kaum außer Puste. Er gehört zu den deutsche Talenten auf dieser Streckenlänge. Eilenburg ist für ihn der Start in die Wettkampfsaison. "Die Strecke ist flach und lässt auch schnelle Zeiten zu, allerdings ist sie auch sehr kurvig und damit sehr anspruchsvoll", sagte der junge Mann. Er käme auch deshalb gern her, weil viele begeisterte Zuschauer an der Strecke stehen. "Das macht einfach Spaß und es ist sehr gut organisiert." Tatsächlich belohnten viele der Zaungäste die Läufer mit Applaus, munterten sie auf, wenn sie es brauchten. Die anfangs widrigen Wetterbedingungen ließen die Läufer unbeeindruckt. "Die Kinder stört es nicht, nur die Erwachsenen, die am Rand stehen", wusste Gerald Voß vom LC Eilenburg. Ihm und weiteren Trainern gelang es, ihre Starter stets bei guter Laune zu halten.

Das Delitzscher Läufer-Urgestein Wolfgang Nadler wagte in Eilenburg einen Abstecher auf die Zehn-Kilometer-Strecke. "Eigentlich ist die zu kurz für mich, ich werde es deshalb langsam angehen." Wegen Krankheit habe er noch nicht so trainieren können. Und dann verrät er noch, dass er dieses Jahr im August den gesamten Rennsteig, insgesamt 168 Kilometer, ablaufen wird. Vergleichsweise dazu ist die Eilenburger Langstrecke tatsächlich nur ein Katzensprung.

Insgesamt 386 Männer und Frauen gingen für den Hauptlauf an den Start. Mit Beifall und einer Minute Vorsprung nahm Handbiker Thomas Kirsten die Strecke unter die Räder. Kai Emanuel, Finanzbeigeordneter und Landratskanditat, schickte danach mit einem Revolverschuss alle anderen los. "Eine gute Zeit zu laufen, hatte ich mir schon vorgenommen", erklärte der Sieger Frank Schauer. "Aber man weiß ja nie, ob es tatsächlich auch klappt. Ich laufe sehr gern hier und bin natürlich auch zufrieden mit meiner Leistung." Auf den Plätzen zwei und drei kamen polnische Sportler ins Ziel.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 02.03.2015

Von Ditmar Wohlgemuth

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