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Mini-Häuser für den Kleinen Mauersegler

Mini-Häuser für den Kleinen Mauersegler

Zwei schwarze Behälter zieren seit einigen Tagen eine Eiche auf dem Gelände der Eilenburger Stadtwerke. Die Mitarbeiter werden in den kommenden Monaten gespannt verfolgen, ob sich ringsherum etwas tut.

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Stefan Walendak, Jürgen Beilfuß und Andreas Reichert (v. li.) mit einem der Spezial-Nistkasten.

Quelle: Heike Liesaus

Eilenburg. "Dort sollen Fledermäuse einziehen", erklärt Geschäftsführerin Maike Trulson-Schult (50). Die Stadtwerke hatten sich fachlichen Rat bei Stefan Walenda (48) geholt, der auch sonst als Baumexperte für das Unternehmen tätig ist.

Die dunklen Zylinder aus Beton sollen den Flattertieren so gemütlich erscheinen wie Baumhöhlen. "Wir helfen damit auch der Stadt, denn diese müsste sonst etwas für die Fledermäuse tun", beschreibt Walenda die Notwendigkeit der Aktion.

Der Teich schimmert in Sichtweite. Der Kleine Abendsegler könnte sich zum Beispiel wieder ansiedeln. Walenda bringt bereits Erfahrungen von zirka 100 Fledermaus-Nistkästen-Installationen mit. Die Firma ist bundesweit unterwegs.

Nun stehen an der Sydowstraße nicht nur mehr als 100 Jahre alte Bäume, die hoch genug sind. Ein Fledermausquartier sollte möglichst sechs Meter hoch angebracht sein. Die Firma ist mit Hubsteigern ausgestattet. Den nutzten die Stadtwerke-Mitarbeiter Jürgen Beilfuß (59) und Andreas Reichert (45) beim Anbringen der Behälter an einem etwa 150 Jahre alten Baum. Zudem müssen die Quartiere in luftiger Höhe ab und an von den Hinterlassenschaften der Bewohner beräumt werden.

Des Weiteren wurde noch ein Fledermaus-Kasten an einem der Stadtwerke-Gebäude angebracht, der allerdings etwas handlicher ist. Eher ein Sommerhaus. Die Form erinnert an einen hölzernen Postkasten. Dieses Modell wäre für alle geeignet, die ebenfalls Fledermaus-Herbergseltern werden wollen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 20.01.2015
Von Heike Liesaus

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