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Eilenburg Missstimmung im Gemeinderat
Region Eilenburg Missstimmung im Gemeinderat
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16:26 19.05.2015
Für die Kapazitätserweiterung der Biogasanlage an der Putenfarm Doberschütz geht das Verfahren im Herbst in die zweite Runde. Quelle: Karin Rieck

Eines der Kernstücke: Das Verfahren für eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit an der Erweiterung der Kapazität der Biogasanlage an der Putenfarm Doberschütz. Als dazu die Beschlüsse mit zwei Stimmenthaltungen gefasst waren, kündigte am Ende der Sitzung Gemeinderat Benno Wagner (Die Linke) an, die Befangenheit von Räten prüfen lassen zu wollen. Also alles von vorn?

Das sorgte für erhebliche Missstimmung. "Gegen alles, für nichts, viel Polemik, kaum konstruktive Vorschläge, viel Unwissenheit und Unterstellungen", so ließen sich einige Meinungen zum Auftreten Wagners zusammenfassen, mit dem er die Geduld der meisten Doberschützer Räte auch diesmal arg strapazierte. "Ich bin Kritik gewohnt", zeigte sich der Einzelkämpfer der Linken im Doberschützer Rat allerdings gelassen. "Die Räte, die ich meine, hätten vor der Diskussion selbst ihre Befangenheit erklären und damit Zeit sparen können", zielte er unter anderem auf Karsten Ittner (CDU) von der Sprottaer Agrargenossenschaft ab, der sich im Zuge der Debatte um die Biogasanlage als "Arbeitnehmer" des alternativen Stromerzeugers bezeichnet hatte. Ob Wagner mit seinen Behauptungen Recht behält, bleibt abzuwarten. Von Bürgermeister Roland Märtz (CDU) war zu hören, dass Wagner, sollte er die Ankündigung wahr machen, mit seinen Plänen keinen Erfolg haben werde.

Mehr im Lokalteil der LVZ

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 15.07.2013

Rieck, Karin

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