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Eilenburg Misstöne nach dem Brunnenfest in Eilenburg
Region Eilenburg Misstöne nach dem Brunnenfest in Eilenburg
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07:00 08.09.2016
Von Sicherheitskräften ebenfalls gut bewacht: Comedien und Sachsen-Quelle-Werbeträger Olaf Schubert bei der Autogrammstunde. Quelle: Frankenbrunnen
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Eilenburg

Der Frankenbrunnen-Konzern hat sich das Brunnenfest anlässlich des 25. Geburtstages seiner ostdeutschen Getränke-Marke Ileburger Sachsen Quelle richtig was kosten lassen. Und mit Stargästen wie den Ostrockern Karat und Ileburger-Werbeträger Olaf Schubert zwei hochkarätige Publikumsmagnete aufgefahren. Doch nicht alle Besucher – bei Karat wurden am Samstagabend rund 1200 gezählt, am Tag darauf allein über 5000 Schutzmützen-Träger bei den Betriebsführungen – zogen rundum zufrieden von dannen.

Gäste stehen im Regen

„Erst eingeladen, dann in den Regen gestellt“, schildert der Eilenburger Rainer Flöter das, was ihm gefiel und was nicht: Die Verbindung mit dem Shuttle-Bus vom Nordring an den Ortsausgang der B 107 in Richtung Bad Düben habe gut funktioniert. Auch Blasmusik mit den Thal-Saalern, das Quiz und der Betriebsrundgang kamen an, so der Rentner. Als die Ehefrau gesundheitliche Probleme bekam und die Gäste vom Bus zurückkehrten, der erst nach der Mittagspause wieder fuhr, verwehrten die Helfer beim Einlass die Rückkehr ins Trockene. Wegen des Fotoapparates, den das Paar dabei hatte. Nach einer Stunde im Regen unterm Dach des Fahrradabstellplatzes war den Flöters „der Kaffee vom Morgen wieder hochgekommen“. Wohl 80 Prozent der Besucher hätten ein fototaugliches Handy dabei gehabt und genutzt. „Fotografieren und Mitführen sind zwei unterschiedliche Schuhe“, so Rainer Flöter verärgert.

Caterer ist überfordert

Ärger war auch am Vorabend im Umfeld des Karat-Konzertes in der ellenlangen Wartegemeinschaft zu vernehmen, die am viel zu kleinen, einzigen Grill eines Eilenburger Caterers eine halbe Ewigkeit warten mussten. Das will auch Frankenbrunnen-Marketingchef Markus Humpert nicht schönreden: „Wir waren damit auch nicht zufrieden, hatten uns auf den Caterer verlassen, der versicherte, bis zu 1500 Besucher am Samstagabend allein versorgen zu können.“ Was den Eheleuten Flöter passiert ist, wird bedauert. „Die Sicherheitsauflagen waren sehr hoch. Dass keine Fotoapparate mitgenommen werden dürfen, hatten wir mit verschiedenen Aushängen im Eingangsbereich bekannt gemacht.“

Von Karin Rieck

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