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Eilenburg Mockrehna: Mehrere Interessenten für „Weißes Haus“
Region Eilenburg Mockrehna: Mehrere Interessenten für „Weißes Haus“
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07:12 03.12.2018
Blick auf das im Volksmund als „Weißes Haus“ bezeichnete Gebäude in Mockrehna. Dort hatte viele Jahre eine Außenstelle des Amtes für Landwirtschaft ihren Sitz. Quelle: Nico Fliegner
Mockrehna

Im Volksmund hat es den Namen „Weißes Haus“. Die Rede ist von jenem weißen Gebäude in der Schildauer Straße in Mockrehna, in dem über viele Jahre eine Außenstelle des Staatliches Amtes für Landwirtschaft Dresden ihren Sitz hatte. Dort berieten die Mitarbeiter die hiesigen Agrarbetriebe. Im Sommer 2017 ist die Behörde, aus der bereits 2015 ein Förder- und Fachbildungszentrum des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie wurde, komplett nach Wurzen umgezogen. Seither steht die Immobilie leer. Doch die Chancen auf eine Nutzung sehen offenbar gar nicht so schlecht aus.

Viele Nutzungsmöglichkeiten

Wie der Staatsbetrieb Zentrales Flächenmanagement Sachsen (ZFM) mitteilte, gebe es derzeit „mehrere Kaufinteressenten“ für das Objekt. Details nannte der ZFM, das sich unter anderem um den Ankauf von Grundstücken für staatliche Aufgaben, aber auch um deren Veräußerung kümmert, nicht. Für die Immobilie in Mockrehna gebe es eine Vielzahl von Nutzungsmöglichkeiten, so Dieter Wilhelm Ruf, der stellvertretende Geschäftsführer des ZFM mit Sitz in Dresden. Besonders für eine gewerbliche Nutzung wie Büros, Arzt oder Physiotherapie eigne sich das Gebäude.

So viel soll die Immobilie kosten

Tatsächlich weist das Objekt am Ortsausgang Richtung Audenhain etliche Vorzüge auf: Es hat eine Nutzfläche von 1050 Quadratmeter, ist voll erschlossen und eingeschossig. Im Innenbereich verfügt es über mehrere kleine Räume, die als Büros genutzt wurden, und es gibt einen großen Saal. Auch im Außenbereich ist viel Platz – zum Beispiel, um Autos bequem parken zu können. Das Objekt befindet sich immerhin auf einem 10 491 Quadratmeter großen Grundstück.

Der Staatsbetrieb Zentrales Flächenmanagement will die Immobilie jedenfalls verkaufen. Überlegungen, dass der Freistaat das Haus wieder selbst nutzt, gebe es nicht, so Ruf. Geplant sei, das Objekt „an den Meistbietenden“ zu veräußern. Der Mindestkaufpreis beträgt 261 000 Euro.

Von Nico Fliegner

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