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Eilenburg Mockrehna sagt Nein zu Paintball-Plänen
Region Eilenburg Mockrehna sagt Nein zu Paintball-Plänen
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20:00 07.05.2010
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. „Damit ist unsere Stellungnahme eindeutig. Die Genehmigungshoheit liegt nunmehr beim Bauordnungsamt der Kreisverwaltung", erklärte Bürgermeister Peter Klepel (parteilos) nach der kontroversen Diskussion im Rat das weitere Prozedere. In der Baubehörde, die ihren Sitz in Eilenburg hat, war zu erfahren, dass noch Unterlagen nachgereicht werden müssten, um die Bauvoranfrage zu entscheiden. Die Stellungnahme des örtlichen Gemeinderates sei ein Teil des Verfahrens. Abschließend werde nach rein baurechtlichen Prämissen entschieden.

Wie berichtet, soll auf einem Teil des sogenannten Muna-Geländes zwischen Mockrehna und Strelln, das bis heute als Munitionsdepot dient, ein Sportfeld für Paintball-Turniere errichtet werden. Einige Räte mokierten sich darüber, dass dort – laut Internet-Werbung des Vereins – offenbar noch nicht genehmigte Aktivitäten stattfinden, dass Wegerechte beziehungsweise Baufreiheit für geplanten Wegebau strittig sind und bei der Entscheidungsfindung zwar die Ortsräte in Strelln und Mockrehna einbezogen wurden, Audenhain aber außen vor blieb. Die Strellner lehnten die Pläne übrigens ebenfalls ab, Mockrehna stimmte zu. Bei der Debatte über Sinn und Unsinn von Paintball schlugen die Wellen hoch. „Das zu bewerten, ist eigentlich nicht unsere Aufgabe", beschwichtigte Erwin Ellguth (Die Linke). Christian Baer, Vertreter des Investors und Tankstellenbetreiber in Mockrehna, lud Interessenten ein, sich selbst ein Bild zu machen. „Wir suchen ein neues Gelände, weil in Neiden, wo wir bisher waren, ein Solarpark entsteht." Das Gelände werde von einem Privateigentümer verpachtet und mit Wegerechten habe er kein Problem.

Paintball ist übrigens ein Mannschaftssport, bei dem eine Flagge aus der Startbasis des Gegnerteams erobert und zur eigenen Basis gebracht werden muss. Mit Luftdruckmarkierern und Farbmunition (mit Lebensmittelfarbe gefüllte Gelatinekugeln) werden dabei Spieler des gegnerischen Teams markiert und so aus dem Spiel, für das man über 18 Jahre sein muss, genommen.

Karin Rieck

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