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Eilenburg Mockrehnaer Bürgermeister: „Sehr ärgerlich sind Schmierereien an öffentlichen Flächen“
Region Eilenburg Mockrehnaer Bürgermeister: „Sehr ärgerlich sind Schmierereien an öffentlichen Flächen“
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07:00 02.01.2017
Peter Klepel, Bürgermeister von Mockrehna. Quelle: weißnicht
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Mockrehna

Peter Klepel (57, parteilos) konnte im Frühjahr 2016 auf sein Zehnjähriges als Bürgermeister von Mockrehna zurückblicken. Im schon traditionellen Interview zum Jahresabschluss spricht er unter anderem über das, was in seinem persönlichen Jubiläumsjahr für die Gemeinde gut und was weniger gut lief. Aber auch darüber, was im nächsten Jahr ansteht.

Worauf blicken Sie 2016 gern zurück?

Wir konnten verschiedene private Investitionsmaßnahmen erfolgreich mitbegleiten. So zum Beispiel den Neubau der Werkstatt des Technik-Centers Grimma an der Schildauer Straße in Mockrehna. Auf der rund 10 000 Quadratmeter großen Baustelle wurde erst jüngst der erste Spatenstich für eine neue Niederlassung des bekannten Unternehmens – einem Spezialisten für Landmaschinen – vollzogen. Hier sollen 1,5 Millionen Euro investiert werden, womit Arbeitsplätze in der Region erhalten bleiben. Außerdem bin ich froh, dass für den Umzug vom ehemaligen TAF-Gelände hierher eine Lösung gefunden wurde. Zahlreiche Eigenheime werden außerdem zurzeit in allen unseren Ortsteilen gebaut. Die Gemeinde konnte in der Kindereinrichtung Mockrehna das Dach neu decken lassen. Vergangene Woche erhielt unser Bauhof einen neuen Multicar und die Feuerwehr Klitzschen bekommt einen neuen Mannschaftstransportwagen.

Und womit sind Sie weniger zufrieden?

Sehr ärgerlich sind Schmierereien an privaten und öffentlichen Flächen, die wir vor wenigen Tagen in Mockrehna registrieren mussten. Eine Anzeige wegen Sachbeschädigung ist in Arbeit. Aber wir müssen nun erst einmal wieder kommunale Mittel und Kräfte einsetzen, um diese Verschmutzungen zu beseitigen.

Welche Schwerpunkte sehen Sie für das kommende Jahr in den zehn Ortsteilen der Gemeinde Mockrehna?

2017 wollen wir die Maßnahmen des Konjunkturprogrammes Brücken in die Zukunft umsetzen. Dazu gehören unter anderem die Sanierung der Nebengebäude der Gemeindeverwaltung in Mockrehna sowie die weitere Sanierung der Kindereinrichtung in Mockrehna. Auch die Kita in Klitzschen soll ein neues Dach bekommen. Ein wichtiges Vorhaben ist außerdem der Ausbau der Kreisstraße in Strelln, mit dem 2017 begonnen werden soll und der sich über zwei Bauabschnitte bis 2018 hinzieht. Über die Details wurde erst vor Kurzem in einer Einwohnerversammlung informiert.

Was können Sie zum Stand der Haushaltsplanung in der Gemeinde sagen, die ja früher schon mal am Jahresende fürs Folgejahr bereits unter Dach und Fach war.

Unsere Kämmerei arbeitet daran. Auf Grund der umfangreichen Doppik werden wir aber erst Anfang 2017 unseren Haushalt beschließen. In der Dezember-Sitzung hat der Gemeinderat meinen Vorschlag, im kommenden Jahr einen Doppelhaushalt für 2017/18 zu beschließen, akzeptiert. Die erste Lesung wird im Januar oder Februar sein. Denn größere, bislang unbekannte Maßnahmen sind nicht zu erwarten. Wir haben schon seit Langem vorgeplant, um in den Folgejahren die angearbeiteten Projekte umzusetzen.

Wie stellen Sie sich ganz persönlich auf das Jahr 2017 ein, wie verbringen Sie die Feiertage zum Jahreswechsel?

Privat hatte ich 2016 auch eine größere Baumaßnahme. Zum Jahreswechsel suche ich einfach nur ein wenig besinnliche Ruhe.

Interview: Karin Rieck

Von Karin Rieck

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