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Eilenburg Mockrehnas Bürgermeister Peter Klepel: „Ich bin noch voller Energie“
Region Eilenburg Mockrehnas Bürgermeister Peter Klepel: „Ich bin noch voller Energie“
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07:00 20.04.2016
Peter Klepel, seit zehn Jahren Bürgermeister in Mockrehna. Quelle: Karin Rieck
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Mockrehna

An diesem Mittwoch vor zehn Jahren trat Peter Klepel (57) erstmals als Bürgermeister in der Gemeinde Mockrehna an. Im Interview erklärt er, welche Probleme die Landgemeinde in der Zukunft lösen muss und äußert sich, ob er in vier Jahren ein weiteres Mal kandidieren wird.

Welche Erinnerungen haben Sie an den 20. April 2006?

Dass mir nicht so bewusst war, ob es zu einer zweiten Amtszeit reichen würde.

Die Wiederwahl hat vor drei Jahren gut geklappt. Was haben Sie als Bewohner der Nachbargemeinde Süptitz an Mockrehna in zehn Jahren schätzen gelernt?

Dass ich die zehn Ortsteile intensiv kennenlernen durfte, von vielen mit offenen Armen aufgenommen wurde, sich mit dem Gemeinderat, den Ortsräten und meinen Mitarbeitern ein gute Zusammenarbeit entwickelte. Dafür bin ich sehr dankbar. Wenn die Gesundheit mitspielt, mich die Bürger wollen, kann ich mir eine dritte und sicherlich letzte Wahlperiode in vier Jahren vorstellen. Ich bin noch voller Energie.

Welche Schwerpunkte beschäftigen Sie in diesem Jahr für Mockrehna?

Neben den bereits beschlossenen Eckdaten des Haushalts sollen neue Wohnbauflächen erfasst und entwickelt werden. Der Bedarf ist vorhanden. So gibt es zum bereits vorhandenen Baugebiet am Gassenteich in Mockrehna Verhandlungen mit dem Eigentümer, um dort weitere 10 bis 15 Bauplätze zu erschließen. Auch in Langenreichenbach ist ein Erschließungsträger aktiv.

Welche wichtigen Probleme sind in den nächsten zehn Jahren für die Gemeinde zu lösen?

Unsere gute Infrastruktur, die stabilen Betriebe, die viel zum Gemeinwohl beitragen, gilt es zu erhalten. Auch in den Kindereinrichtungen stehen immer wieder Modernisierungen an. Speziell möchte ich die Dach-, Fassaden- und Fenstersanierung in Mockrehna sowie die Dachsanierung in der Kita Klitzschen nennen. Zahlreiche Spielplätze müssen zudem im Gemeindegebiet ersetzt werden. Mein Ziel ist, auch die Instandsetzung und Sanierung der Verwaltungsgebäude mit Werkstatt und Garagen hier in Mockrehna vollenden zu können. Die Doppik-Eröffnungsbilanz beschäftigt uns in diesem Jahr ebenfalls stark. Auch die neue Ortsdurchfahrt für Strelln – wenn als Kreisstraße auch nur bedingt in unserer Hoheit – sowie die Strellner Straße in Audenhain sollten in dieser Wahlperiode noch grundhaft ausgebaut werden.


Von Karin Rieck

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