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Eilenburg Musikalischer Hochgenuss beim Podium junger Künstler in Eilenburg
Region Eilenburg Musikalischer Hochgenuss beim Podium junger Künstler in Eilenburg
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06:00 15.05.2017
Quelle: Anke Herold
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Eilenburg

In einem Sonderkonzert des Musikvereins Eilenburg fanden die Preisträger des letzten Landeswettbewerbes „Jugend musiziert“ am Samstag in der Aula des Rinckart-Hauses einen würdigen Rahmen.

Die Jugendlichen aus dem Raum Leipzig boten in der Stunde der Musik, einen von höchstem Niveau geprägten, musikalischen Hörgenuss. Virtuos spielten die jungen Talente Stücke aus ihrem aktuellem Programm, welches im Mai zum Bundeswettbewerb in Paderborn konzertiert wird.

Das Fagottquartett spielte Werke von Vivaldi, Mellits und Dvorak. Den Streifzug durch die Musikepochen präsentierte das Streichquartett mit Stücken von Beethoven, Schostakowitsch und Kodlay. Am Flügel spielte sich Max Mostovetski von Bach bis Prokofjew durch die Jahrhunderte.

Bereits das vierte Mal dabei waren Diana Kostadinova (Violine) und ihr Bruder Bobby Kostadinov (Violoncello). Mit Werken von Paganini und Halverson überzeugte das Geschwisterpaar erneut mit einem kraftvollen Spiel und wurde ebenfalls vom Publikum mit viel Applaus belohnt.

„Wir haben heute ein Vielzahl an Wohlklang gehört“, war Andreas Hammermann hoch erfreut und lobte am Ende des Konzertes noch einmal alle Künstler, die an diesem Abend das Podium bereicherten. Eine derartige Mischung an Talenten ist sonst in der Konzertreihe eher unüblich und macht deshalb diese Sonderveranstaltung zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Ebenfalls gewürdigt wurden die Leistungen der Virtuosen von Ernst Gottlebe, der im Anschluss noch zum Gespräch und kurzem Beisammensein mit dem Publikum einlud.

Dabei wurde schnell klar, mit wieviel Disziplin und eisernem Willen die jungen Menschen ihr Ziel verfolgen, um an den Wettbewerben teilnehmen zu können und eine Weiterleitungsempfehlung nicht nur in der Region, sondern auch auf Landesebene zu bekommen. „Wer dort auftreten darf, hat längst schon gewonnen“, weiß Gottlebe. Unermüdlich es Proben und Üben sind dafür unerlässlich. „Ohne Fleiß kein Preis“ klingt schon fast untertrieben,wenn im Gespräch mit dem Pianisten Max Mostovetski ein tägliche Übungszeit von fünf bis sechs Stunden angesprochen wird. Hut ab vor einer Leistung, die nur als hohe Musikalität bezeichnet werden kann und viel Glück den Musikern beim kommenden Bundeswettwerb.

Von Anke Herold

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