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Nach Unglück mit Sechsjährigem in Mockrehna: Diskussionen ebben nicht ab

Nach Unglück mit Sechsjährigem in Mockrehna: Diskussionen ebben nicht ab

Der Oberschenkelbruch des Sechsjährigen musste dieser Tage noch einmal operiert werden. Es wird noch einige Zeit dauern, bis Florian wieder in die Kita gehen kann.

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Andrea Renkert, die Mutter des verunglückten Florian, zeigt an der inzwischen gestutzten Hecke, in welchem Ausmaß sie vorher die Sicht versperrt hatte.

Quelle: Thomas Jentzsch

Mockrehna. Vor sieben Wochen war der Junge in der Nähe des Spielplatzes im Mockrehnaer Unterdorf auf dem Heimweg von einem Pkw erfasst worden (wir berichteten). Die über zwei Meter hohe Hecke am Festplatz, wo sich auch das Spielareal befindet, hatten sowohl dem Kind als auch der Autofahrerin die Sicht versperrt. Keiner der beiden hätte den anderen rechtzeitig sehen können, heißt es im Rückblick auf einen Unfall, der bis heute im Pumphutdorf die Gemüter bewegt. Der - und das ist besonders tragisch - in dieser Form von Eltern und Anwohnern schon so prophezeit wurde.

Andrea Renkert, die Mutter des verunglückten Kindes, hat bislang zumindest erreicht, dass die Hecke im Auftrag der Gemeinde radikal zurück geschnitten wurde. Was die Sicherheit im Umfeld des Spielplatzes angeht, sind Eltern und Anwohner dennoch bislang nicht wunschlos glücklich. "Es geht dabei nicht darum", fühlt sich Andrea Renckert von der Gemeindeverwaltung in jüngster Zeit nach diversen Diskussionen auch missverstanden, "dass das ganze Areal eingezäunt wird. Sondern dass ein Sicherheitszaun vom Spielplatz zur Straße Kinder davon abhält, direkt auf die Straße zu rennen." Außerdem wäre für Autofahrer ein Schild "Achtung Spielplatz" oder ähnliches hilfreich.

Es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass das bei der nächsten Verkehrsschau im Ort eine Rolle spielen soll. Kaum realisierbar scheint der Wunsch der Eltern - schon vor einigen Jahren geäußert - die etwa 300 Meter weiter im Gewerbegebiet und an der Kita geltende 30-km/h-Zone bis zum Festplatz zu verlängern. Das sei sehr aufwendig, hieß es im Gemeindeamt. Nicht nur finanziell, vor allem rechtlich. Das Argument von Bürgermeister Peter Klepel (parteilos), man könne nicht an jedem sensiblen Punkt im Ort Geschwindigkeitsbegrenzungen installieren, "an die sich am Ende keiner mehr hält", lässt die junge Mutter nicht gelten. "Muss denn erst noch mehr passieren?", macht nicht nur sie sich weiterhin Sorgen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.09.2014
kr/T.J.

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