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Nach Unwetter müssen Bäume im Eilenburger Stadtpark weichen

Nach Unwetter müssen Bäume im Eilenburger Stadtpark weichen

Mit den Fällarbeiten im Eilenburger Stadtpark sollten bis Ende dieser Woche die letzten Schäden des Unwetters von Mitte Juli in der Muldestadt beseitigt werden.

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Mitarbeiter des städtischen Bauhofs Ende der Woche bei Fällarbeiten im Eilenburger Stadtpark.

Quelle: Wolfgang Sens

Eilenburg. Etwa zwei Hände voll Gewächse, vor allem Weiden, mussten weichen. In den Wochen davor hatten, wie berichtet, die Mitarbeiter des städtischen Betriebshofes sowie der Remondis-Tochter Stadtwirtschaft neben ihrem Alltagsgeschäft zusätzlich alle Hände voll damit zu tun, um Äste von zerzausten Bäumen zu bergen. Damit diese nicht eines Tages Verkehrsteilnehmern beim nächsten Windstoß auf die Köpfe oder das Fahrzeug fallen. "Es wird gemeinsam mit Experten weiterhin geprüft, wo Bäume mit sogenannten Erhaltungsschnitten künftig im Bestand bleiben können", sagte Petra Zimmermann, im Rathaus für den Baubereich zuständig. Solche Entscheidungen würde die Stadtverwaltung mit dem Baumschutzgremium abstimmen, in dem auch Vertreter des Landschaftspflegeverbandes sowie der Forstwirtschaft im Landratsamt eine Stimme haben. Bekanntlich schlugen die jüngsten heftigen Unwetter auch in Eilenburg, vor allem in der Innenstadt, eine Schneise der Verwüstung. "Und wir hatten Glück, dass es keine Personenschäden gab", zeigte sich nicht nur Zimmermann froh. Ein bis zweimal im Jahr kämen im Stadtgebiet ältere Bäume im Alter zwischen 60 und 70 Jahren unter die Lupe, um prophylaktisch Schädigungen auszuschließen. Was vor den Gefahren eines Unwetters, vor allem im Stadtpark, nicht schützen kann.

Gefährdungspotenzial für die grüne Lunge geriet jüngst auch im Zusammenhang mit Flutschutzmauern in der Muldestadt sowie Wechselwirkungen auf den Gehölzbestand durch Staunässe in die Diskussion. "Wir werden gefällte durch neue Bäume ersetzen und in einem künftigen Parkkonzept Wege finden, um Kompromisse zwischen dem unvermeidlichen Flutschutz sowie einem gesunden Pflanzenbestand, der für das Stadtklima ebenso wichtig ist, finden", blickte Zimmermann voraus.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 08.08.2015
Karin Rieck

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