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Eilenburg Nach Wirbel um Schwarzbauten: Rathaus bereitet neue Pläne fürs Eilenburger FEZ vor
Region Eilenburg Nach Wirbel um Schwarzbauten: Rathaus bereitet neue Pläne fürs Eilenburger FEZ vor
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14:00 08.07.2017
Die beanstandeten Bungalows sind seit einigen Wochen abgetragen. Quelle: privat
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Eilenburg

Sonnige Ferientage am Eilenburger Kiessee: Der Badebetrieb läuft, auch die Dauercamper genießen das Leben am Eilenburger Kiessee. Nur die verlassen Flächen am Südufer zeugen noch vom Wirbel, den es zum Anfang des Jahres um das Freizeit- und Erholungszentrum (FEZ) gegeben hatte. Die ohne behördliche Genehmigung gebauten kleinen Bungalows sind inzwischen abgetragen. Was hat die Stadt jetzt vor? Was sind die nächsten Schritte?

Grundlagen in Arbeit

„In der Verwaltung werden derzeit Vorschläge und Grundlagen erarbeitet, auf deren Basis dann die Planungen durchgeführt werden“, erklärt Oberbürgermeister Ralf Scheler (parteilos) auf die Nachfrage der LVZ. Dazu gibt es auch die Aufgabenstellung des Stadtrates. Die Ideen sollen dann den Räten zuerst und noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit vorgestellt und mit ihnen besprochen werden. Termine sind dafür noch nicht festgelegt. Die FEZ-Gesellschaft bewirtschaftet Flächen, die ihr per Erbpacht übertragen sind, und solche, für die ein normaler Pachtvertrag mit der Stadt geschlossen ist. „Für die Erbpachtflächen existiert bereits eine Planung. Nun soll sie auch noch für die Pachtflächen erarbeitet werden“, erklärt Scheler. „Dazu setzten wir uns auch noch mit der Gemeinde Doberschütz an einen Tisch.“ Denn die FEZ-Areale sind zwar Eigentum der Stadt Eilenburg, liegen aber auf der Gemarkung der Nachbargemeinde. Doberschütz hat damit die Planungshoheit. Deshalb wurde bereits im Februar ein sogenannter städtebaulicher Vertrag beschlossen, der das Erstellen des Bebauungsplanes an die Stadt übertragen sollte. Damals war dann aber auch die Sache mit den privaten Schwarzbauten auf der noch gar nicht überplanten Fläche ruchbar geworden. Das Projekt wurde gestoppt.

Heutige Anforderungen

Auch bereits existierende Planungen sollen nun überarbeitet und an die heutigen Anforderungen eines modernen Campingplatzes angepasst werden, so Scheler. Vor allem soll es darum gehen, auf der Fläche des Südstrandes, wo auch die abgetragenen Schwarzbauten standen, eine touristische Nutzung zu ermöglichen. Allerdings nicht für Dauer-, sondern Kurzzeitaufenthalte.

Von Heike Liesaus

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