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Eilenburg Narren sehen OBM Wacker gern im Dschungelcamp
Region Eilenburg Narren sehen OBM Wacker gern im Dschungelcamp
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23:00 27.02.2011
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. Und das konnte von einigen Darbietungen gar nicht genug bekommen.

Als da wären die Youngsters Axel Sylvester und Mike Thiele – zwei begnadete Tänzer und „Gesichtsakrobaten" zugleich. Zu weltbekannten Hits, die immer nur für ein paar Sekunden gespielt wurden, „rockten" sie am Stück die Bühne. Da ging es Schlag auf Schlag zu. Die beiden kamen bei ihrer Synchronarbeit mächtig ins Schwitzen – und das Publikum vor lauter Lachen und Begeisterung sowieso. Vor allem der Mime Sylvester schlich sich ins Herz der Zuschauer. Um eine Zugabe kamen beide nicht drumherum.

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Schlag auf Schlag ist genau das Stichwort des Abends gewesen. Denn trotz der Programmfülle wurde es zu keinem Zeitpunkt langweilig. Kurzweil war angesagt. Und dafür stand auch Peter Murch, das war der mit dem faltigen Hintern, der seit nunmehr 30 Jahren für den ECC in der Bütt steht. Bei seinen Ausführungen müssen Oberbürgermeister Hubertus Wacker (parteilos) die Ohren im entfernten Kospa geklingelt haben. Wacker wäre nämlich ein idealer Kandidat für das RTL-Dschungelcamp gewesen. „Der muss so viele Kröten in seinem Stadtrat schlucken – das hätte er locker geschafft", posaunte Murch heraus. Auch der Info-Pavillon auf dem Marktplatz wurde durch den ECC-Kakao gezogen. Für Murch ist es nicht mehr als ein Klo-Haus und bis zur 1050-Jahr-Feier könne man sich im Internet unter www.scheisse.de darüber informieren. Ja selbst beim Finanzamt gibt‘s was Neues – es soll ein Schiller-Denkmal bekommen. „Der hat nicht nur die Räuber geschrieben, der soll sie jetzt auch bewachen." Und wer in Deutschland richtig Karriere machen will, der müsse „nur schielen und einen großen Schwanz haben", kalauerte Murch mit klarem Blick auf Opossum Heidi aus dem Leipziger Zoo. Oder man bescheißt und schreibt ab – Murch sprach von der Guttenberg-Doktrin – dann brächte man es in der Politik weit.

Aber nicht nur der Bütten-Fabulierer hatte die Lacher auf seiner Seite. Da gab es auch noch Brigitte und Herbert – ein schrecklich nettes Pärchen, das sein Sexleben auf Vordermann bringen will und Dirty-Talk ausprobierte a la „Soll ich mal meinen Aal zittern lassen oder meinen Luxusquirl in deiner Tiefgarage parken?"

Ja, ja – so ging‘s zu beim ECC. Frivol und heiter und alles schön abwechslungsreich Dank Tanzgruppen, Roter Garde, der Alten Weiber und dem Nachwuchs Lena und Maximilian sowie dem Funkenmariechen, die die Bühne zum Wanken brachten. Nicht zu vergessen das ECC-Männerballett, das schon mal auf seine eigene Art und Weise auf die Fußball-WM in Afrika einstimmte oder das Duett von Mathias Gürke als 16-jährigen Bub und Axel Sylvester als 31-jährige, sexuell erfahrene Frau, die „Und es war Sommer ..." zum Besten gaben.

„Mir war‘n schon immer anders" – so der Schlachtruf des ECC für diese Saison. Stimmt. Und Kültzschau Helau!

Nico Fliegner

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