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Eilenburg Neue Tarife für die Eilenburger Schwimmhalle
Region Eilenburg Neue Tarife für die Eilenburger Schwimmhalle
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07:00 27.05.2016
Der Badespaß in der Eilenburger Schwimmhalle wird etwas teurer, dafür ist längerer Badespaß drin. Quelle: Wolfgang Sens (Archiv)
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Eilenburg

Der Stadtrat entscheidet Anfang Juni über neue Entgelte für die Einrichtungen der Kulturunternehmung. Alle vier Häuser werden durch Zuschüsse der Stadt und teilweise Mittel des Kulturraumes Leipziger Raum unterstützt. Aber, so macht Betriebsleiter Heiko Leihe klar: „Im Zuge steigender Preise für Dienstleistungen im Reinigungs- und sonstigen Handwerk, Tarifsteigerungen, Aufwendungen für Unterhalt der Gebäude und technischen Anlagen sowie aufgrund gesetzlicher Zwänge wie der Durchführung eines Energieauditverfahrens sind die eigenen Einnahmen anzupassen, um keine Zusatzbelastung des städtischen Haushaltes zu verursachen.“

Konkret heißt das: Im Bürgerhaus sollen die Preise für die Vermietung von Sälen und Seminarräumen um mindestens zehn Prozent angehoben werden. Differenzierungen gebe es zwischen Vereins- und kommerzieller Nutzung. Bei letzterem gehe es über die zehn Prozent hinaus. Die Preise seien am Markt erzielbar, das Bürgerhaus bringe eine Leistung, die weit über die anderer Häuser hinausgehe.

In der Schwimmhalle ist eine Tarifstruktur-Änderung geplant. Heißt: Die Zeitbegrenzung auf ein oder zwei Stunden Baden gibt es nicht mehr. Bisher mussten 3,50 Euro für eine Stunde gezahlt werden, künftig werden das vier Euro (ermäßigt 2,50 Euro) sein. Wer für zwei Stunden bisher sechs Euro gezahlt hat, entrichtet ebenso vier Euro. Von einer Preissteigerung könne keine Rede sein.

An der 2011 getroffenen Regelung für die Bibliothek, dass Kinder bis 16 Jahre kostenfrei lesen können, hält Eilenburg fest. Die Gebühren für Erwachsene werden leicht angehoben. Aktuell sind es 15 Euro, künftig 20. „Wir halten das für einen äußerst geringen Betrag, um ein Jahr lang aktuelle Lektüre lesen zu können. Auch die Erneuerungsrate beim Bestand ist sehr hoch“, so Leihe. Im Museum hatte es eine Änderung zuletzt 2006 gegeben. Haupt-Klientel seien Gruppen aus Schulen, Kitas und von Reiseveranstaltern. Noch zahlen Erwachsene zwei Euro, künftig drei – Kinder 50 Cent, künftig einen Euro. Aber: Bisher hatten Kinder bis drei Jahre freien Eintritt, jetzt gilt dies für bis Sechsjährige. Und das bedeutet, dass Kindergarten-Gruppen kostenlos ins Museum können.

Die Entgelte sind das Eine. Die Stadt sei aber ebenso bemüht, die Effizienz zu steigern, Top-Bedingungen zu liefern und stetig in Objektunterhaltung und Verbesserung der Angebote zu investieren. Umbau des Foyers und Erneuerung der Fönanlage in der Schwimmhalle, Renovierung des Parketts im kleinen Saal des Bürgerhauses, Renovierung des Hauptraumes der Bibo und die Erweiterung der Dauerausstellung zur Ur- und Frühgeschichte seien nur einige von vielen Beispielen allein 2016.

Im Bürgerhaus sollen die Preise für die Vermietung für Säle und Seminarräume um mindestens zehn Prozent angehoben werden. Differenzierungen gäbe es zwischen Vereins- und kommerzieller Nutzung. Bei letzterem gehe es über die zehn Prozent hinaus. Die Preise seien am Markt erzielbar, das Bürgerhaus bringe eine Leistung, die weit über die anderer Häuser hinausgehe. In der Schwimmhalle ist eine Tarifstruktur-Änderung geplant. Heißt: Die Zeitbegrenzung auf ein oder zwei Stunden Baden gibt es nicht mehr. Bisher mussten 3,50 Euro für eine Stunde gezahlt werden, künftig werden das vier Euro (ermäßigt 2,50 Euro) sein. Wer für zwei Stunden bisher sechs Euro gezahlt hat, entrichtet ebenso vier Euro. Von einer Preissteigerung könne keine Rede sein.

An der 2011 getroffenen Regelung für die Bibliothek, dass Kinder bis 16 Jahre kostenfrei lesen können, hält Eilenburg fest. Die Gebühren für Erwachsene werden leicht angehoben. Aktuell sind es 15 Euro, künftig 20. „Wir halten das für einen äußerst geringen Betrag, um ein Jahr lang aktuelle Lektüre lesen zu können. Auch die Erneuerungsrate beim Bestand ist sehr hoch“, so Leihe. Im Museum hatte es eine Änderung zuletzt 2006 gegeben. Haupt-Klientel, so Leihe, seien Gruppen aus Schulen, Kitas und von Reiseveranstaltern. Noch zahlen Erwachsene zwei Euro, künftig drei – bis 18-Jährige 50 Cent, künftig einen Euro. Aber: Bisher hatten Kinder bis drei Jahre freien Eintritt, jetzt gilt dies für bis Sechsjährige. Und das wiederum bedeutet, dass Kita-Gruppen künftig kostenlos ins Museum können.

Die Entgelte sind das Eine. Die Stadt sei aber ebenso bemüht, die Effizienz zu steigern, Top-Bedingungen zu liefern und stetig in Objektunterhaltung und Verbesserung der Angebote zu investieren. Umbau des Foyers und Erneuerung der Fönanlage in der Schwimmhalle, Renovierung des Parketts im kleinen Saal des Bürgerhauses, Renovierung des Hauptraumes der Bibo und die Erweiterung der Dauerausstellung zur Ur- und Frühgeschichte seien, so Leihe, nur einige von vielen Beispielen allein 2016.

Von Kathrin Kabelitz

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