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Neuer Revier-Chef will Bürger und Kommunen mehr einbeziehen

Neuer Revier-Chef will Bürger und Kommunen mehr einbeziehen

Der Neue ist so neu nicht. Harald Schmich lebt seit vielen Jahren in Eilenburg, hat hier seine ersten beruflichen Schritte bei der Polizei absolviert. In der Muldestadt könnte sich nun gewissermaßen der berufliche Kreis schließen, denn der 56-Jährige hat mit Jahresbeginn die Leitung des Polizeireviers, das für Eilenburg, Bad Düben und die umliegenden Gemeinden zuständig ist, übernommen.

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Der Erste Polizeihauptkommissar Harald Schmich ist seit Jahresbeginn neuer Leiter des Polizeireviers Eilenburg.

Quelle: Wolfgang Sens

Eilenburg. In den vergangenen Jahren hat den Ersten Polizeihauptkommissar die Laufbahn unter anderem nach Torgau, Delitzsch und Leipzig geführt.Seit Februar 2014 ist Schmich zurück in Eilenburg.

1982 fing der gebürtige Thüringer, der in Dommitzsch aufwuchs, bei der hiesigen Verkehrspolizei an. Bis 1993 arbeitete er bei den Versorgungsdiensten der Polizei, aus dieser Tätigkeit resultierte auch ein Fernstudium, das der dreifache Vater als Diplom-Volkswirt abschloss. Dienstgruppenführer im Polizeirevier Delitzsch, Leiter im Führungs- und Lagezentrum der Polizeidirektion (PD) Torgau, Sachbearbeiter Controlling in der PD Torgau, stellvertretender Leiter im Direktionsbüro und Pressesprecher der PD Westsachsen, Leiter Direktionsbüro der PD Westsachsen, Leiter Direktionsbüro der PD Leipzig - das waren weitere Stationen.

Vor rund einem Jahr übernahm Harald Schmich den Streifendienst in Eilenburg, mit der Maßgabe, die Aufgaben des Revierleiters auszufüllen, wenn Bernd Klose in den Ruhestand geht. Das war zum Jahresende der Fall. Seit dem ist das neue Führungstrio, zu dem Mathias Hessel als Leiter des Kriminaldienstes und Detlef Schubert als Leiter des Streifendienstes gehören, offiziell im Dienst. Er führe ein ordentlich und gut arbeitendes Polizeirevier weiter, so Schmich. Viele der rund 80 Kollegen kenne er bereits: "Bei meiner Arbeit in Torgau oder Leipzig hatte ich ja immer Bezug zu den Polizeirevieren vor Ort, also auch Eilenburg."

Die allgemeine Einschätzung "In Eilenburg und Bad Düben lebt man recht ruhig" könne nicht darüber hinwegtäuschen, dass beide Regionen ihre Schwerpunktfelder haben. Betäubungsmitteldelikte, daraus resultierender Anstieg im Bereich der Beschaffungskriminalität, steigende Anzahl der Fahrraddiebstähle - das und mehr beschäftigt die Polizei. Konsequenzen wie verstärkte Kontrollen und Fahrrad-Codierungen wurden bereits gezogen. "Das wollen wir ausbauen", so Schmich.

Die Vielzahl der Flüchtlinge, die in den beiden Muldestädten in diesem Jahr aufgenommen werden, stelle die Gesellschaft vor neue Aufgaben und damit auch die Polizei. "Wichtig ist, dass dies im Zusammenwirken aller passiert, ob mit Stadt oder Landkreis, Institutionen oder Vereinen und Verbänden", sagt der Polizist, der sich bei seiner Arbeit vom Motto: "Ich sage nicht: Ihr habt eine Aufgabe. Ich sage: Wir haben diese Aufgabe", leiten lässt. Diese spreche er auch den Bürgern zu: "Sie müssen einbezogen werden. Wir sind ja bei vielen Problemen auch auf die Mithilfe angewiesen, zum Beispiel dann, wenn es darum geht, Straftaten aufzuklären." Dabei komme auch den Bürgerpolizisten - drei gibt es derzeit in Eilenburg, zwei in Bad Düben - als erste Ansprechpartner vor Ort eine große Bedeutung zu.

Das Miteinander gelte auch für die eigene, tägliche Arbeit. Den Beruf des Polizisten habe er ergriffen, weil "mich die Aufgabe gereizt hat, Menschen zu helfen und sie zu unterstützen" und sich selbst und seinem Umfeld gegenüber zu positionieren. Er stehe für einen offenen und ehrlichen Umgang miteinander, Probleme gehörten benannt, damit sie gemeinsam angegangen werden könnten: "Auch, wenn man dabei nicht immer zum gewünschten Ergebnis kommt und auch mal mit einem Kompromiss leben muss."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.01.2015
Kathrin Kabelitz

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