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Eilenburg Nun geht's rund im Stadtteil Berg
Region Eilenburg Nun geht's rund im Stadtteil Berg
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00:38 27.09.2015
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Ein Kreisverkehr dort würde die Zufahrt fürs Gewerbegebiet, das zwischen Berg- und Kospaer-Straße entstehen soll, verbessern. "Bis jetzt ist das eine Idee, noch weit entfernt von der Ausführung", so Scheler. Aktuell wird die Machbarkeit von den Behörden geprüft: "Aber ich hätte sogar jemanden, der's bezahlt." Für ihn war's ebenso die erste Freigabe eines Straßenbauprojektes wie für Kai Emmanuel (parteilos), den neuen Landrat und einstigen Kämmerer im Landkreis Nordsachsen: "Ich kann mich noch gut an die ersten Diskussionen dazu erinnern. Hubertus Wacker, der damalige Oberbürgermeister, war bereits zu uns gekommen, als noch die Bundesstraße 87 hier entlangführte: 'Lasst uns das machen'." Auch wenn die Ortsumgehung bereits seit Jahren einen Teil des früheren Durchgangsverkehrs von der Bergstraße wegnimmt und der Fischerweg als Stadtzubringer fungiert: "Mit dem neuen Kreisverkehr werden die Anwohner entlastet. Eine Ampelanlage fällt weg. Und noch dazu ist alles einen Monat vor dem planmäßigen Ende fertig geworden", zählte Emmanuel auf. "Danke für die Spitzenarbeit", sagte er in Richtung der Baufirma. Deren Mitarbeiter agierten in den vergangenen Wochen direkt vor Nase ihres Chefs Leander Porzig. Denn der Firmensitz von Straßen- und Tiefbau Eilenburg ist gleich nebenan. "Das ist hier ein Stück positive Stadtumgestaltung. Bisher war das eher ein Provisorium", betonte Porzig.

Auch das BMW-Autohaus Müller wird seine Gebrauchtwagen auf dem zwischen Rödgener Straße und Kospaer Landstraße entstandenen Geländestück vor der Tankstelle professioneller aufstellen können als bisher auf dem Grasland. "Wenn alles vermessen ist, wird der Kaufvertrag unterschrieben. Ab Januar soll die Fläche befestigt werden. Drei Bäume pflanzen wir auch", erklärte Geschäftsführer Frank Müller.

Die Grünanlage in der Mitte des Kreisverkehrs ist indessen bereits bepflanzt, alle Markierungen sind aufgebracht. Die Fußwege, die ebenso wie die Beleuchtung in die Zuständigkeit der Stadt fielen, sind mit solidem Granitpflaster belegt, dem eine längere Haltbarkeit als Betonsteine zugeschrieben werden. Auch Blindenleit-Einrichtungen sind angelegt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 25.09.2015

Heike Liesaus

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