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Eilenburg OBM Scheler: Kreuzung an der Eilenburger Bergstraße soll „entkrampft“ werden
Region Eilenburg OBM Scheler: Kreuzung an der Eilenburger Bergstraße soll „entkrampft“ werden
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11:00 22.05.2016
Die Friedhofskapelle auf dem Mansberg sieht nur auf dem ersten Blick noch ganz gut aus. Quelle: Heike Liesaus
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Eilenburg

Mit Beifall wurde die Eilenburger Rathaus-Mannschaft am Donnerstagabend nach der Einwohnerversammlung auf dem Berg verabschiedet. Zwei Stunden hatten die rund 40 Bürger Kritik und Hinweise gegeben. Nicht auf alles konnte eine Antwort gefunden werden, doch das Bemühen um eine konstruktive Herangehensweise war erkennbar. Drei Themen-Schwerpunkte kristallisierten sich heraus.

1. Kreuzung Bergstraße/Fischerweg/Mühlgrabenbrücke: Oberbürgermeister Ralf Scheler (parteilos) hatte in seinen Ausführungen erklärt, dass „die komplizierte Kreuzung“ am Fuße des Berges noch 2016 gemeinsam mit dem Landratsamt „entkrampft werden soll“. So sei eine Linksabbiegespur auf der Mühlgrabenbrücke im Gespräch. Stadträtin Christine Prochnow (Die Linke) erinnerte daran, dass auch schon mal eine Einbahnstraßenregelung, bei der die Bergstraße nur noch stadtauswärts offen wäre, diskutiert worden sei. Diese Idee stieß bei Anwohnern aus dem Bereich der Mühlstraße aber auf Widerstand, da damit für sie der Weg in die Stadt sehr lang werden würde. Einem Kreisverkehr erteilte dagegen der ehemalige Bürgermeister Herbert Poltersdorf eine Absage. Als Verkehrsplaner könne er sagen, dass dafür nicht genug Platz sei. Er forderte aber, dass bei allen Planungen auch die Fußgänger und Radfahrer sowie der Besucherverkehr der Arztpraxen am Fuße des Berges mit zu berücksichtigen seien. Was nun wie konkret geregelt wird, blieb offen. Fest steht aber nach Aussage des OBM, dass die Vorfahrtsregelung Fischerweg vor Bergstraße bleibt.

2. Friedhof Mansberg: Hier wurde der Zustand einiger Gräber, der Grünfläche sowie der Kapelle kritisiert. Scheler gestand, dass auch er „nicht mal als Toter in der Kapelle liegen wolle“. Doch er habe auch zur Kenntnis nehmen müssen, dass die Sanierung des Gebäudes rund 700 000 Euro kosten würde. „Und das Geld stecken wir nun doch lieber erst einmal in den Hortneubau.“

3. Leipziger Höhe: Hier gab es gleich mehrere Kritikpunkte. Der Zustand vom Weidenröschenweg, bei dem sich bei den jetzigen Reparaturarbeiten zeigte, dass er unter dem Pflaster „gar keinen richtigen Unterbau hat“, wurde ebenso kritisiert wie die Verkehrssituation in der Lilienstraße. Bemängelt wurde aber vor allem auch der Zustand der Gräben, in denen das Wasser nicht abfließe. Karsten Steinbach, stellvertretender Fachbereichsleiter des Bereiches Bau in der Stadtverwaltung, sagte, dass er in Sachen Gräben die zu seinem Kenntnisstand gegenteiligen Meinungen wahrnehme. Er versprach: „Wir werden uns das daher auf jeden Fall noch mal vor Ort anschauen.“

Von Ilka Fischer

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