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Eilenburg Papierfabrik-Chef Ulrich Höke übergibt Staffelstab an Nachfolger Dirk Schwarze
Region Eilenburg Papierfabrik-Chef Ulrich Höke übergibt Staffelstab an Nachfolger Dirk Schwarze
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16:44 08.04.2016
Auf einen Handschlag: Ulrich Höke (li.) übergibt die Geschäftsführung im Sachsen-Papier-Werk Eilenburg ab April an Dirk Schwarze und wird im Ruhestand bald mehr Zeit mit der Familie und vor allem Ehefrau Renate (Mitte) verbringen. Quelle: Wolfgang Sens
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Eilenburg

Eine eindrucksvolle Geste unter Männern und Kollegen: Ulrich Höke, der die Geschäftsführung an Dirk Schwarze im Eilenburger Sachsen-Papier-Werk bereits übergab und in etwa einem Vierteljahr sein Arbeitsleben auf dem Schanzberg der Muldestadt beenden wird, liegen sich am Freitag in den Armen. Der 46-jährige Nachfolger eines verdienstvollen Chefs und Akteurs der ersten Stunde beim Aufbau der Papierfabrik auf dem Schanzberg in Eilenburg hatte sich zuvor beim offiziellen Abschieds-Empfang in der Bader-Galerie für Geschäftspartner und enge Weggefährten im Namen der rund 240 Mitarbeiter bedankt. Vor allem dafür, dass dank Hökes Engagement auch künftig der Unternehmensbestand sichergestellt sei. „Sie haben immer für uns gekämpft und Lösungen entwickelt, mit Innovationen auf Marktveränderungen reagiert“, würdigte der Ex-Produktionsleiter.

Höke will mit Tucholsky den neuen Lebensabschnitt in einem knappen Vierteljahr angehen: „Entspanne Dich. Lass das Steuer los.“ Denn das Projekt Sachsen-Papier sei eine Herausforderung und ein großes Abenteuer gewesen. Aus drei Kulturkreisen – dem finnischen, dem west- und ostdeutschen – habe sich aber ein sprichwörtlicher Sachsen-Papier-Spirit entwickelt, der bis heute spürbar sei und den Mutterkonzern veranlasse, auf die Zukunftsfähigkeit des Werkes zu vertrauen.

Für Hökes weiteren Weg gaben auch die früheren Manager des Stora-Enso-Konzerns Kimmo Kalela und Kai Korhonen, der der erste Werk-Chef beim Produktionsstart 1994 war, Eilenburgs Oberbürgermeister Ralf Scheler (parteilos) sowie Andreas Faul vom Ingede-Industrieverband warme Worte mit. Eine „einzigartige Karriere“, so Scheler, habe ein Erfolgsmodell befördert und einen wirtschaftlichen Stabilitätsanker in der Region geschaffen. „Die Stadt ist Ihnen und dem Konzern zu großem Dank verpflichtet.“

Von Karin Rieck

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