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Eilenburg Parkplatz-Zoff: In Gostemitz gibt’s Knöllchen
Region Eilenburg Parkplatz-Zoff: In Gostemitz gibt’s Knöllchen
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13:19 31.07.2017
Parken quer über dem Fußweg ist in Gostemitz nicht erlaubt. Quelle: Heike Liesaus
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Gostemitz

Wer Gostemitz besucht, bekommt den Eindruck: Hier ist viel Platz. Die Straße, die von mittlerweile hochgewachsenen Koniferen gesäumt ist, wirkt großzügig, die anliegenden Gehöfte weiträumig. Aber wohin eigentlich mit dem Auto? Richtige Flächen zum Parken sind hier nicht ausgewiesen. Tatsächlich scheint die Straße zu schmal zum Parken. Denn drei Meter müssen ja neben dem abgestellten Auto Platz bleiben. Die Fußwege, die es am Gostemitzer Ring rechts und links gibt, sind zwar breit, aber abgestellte Autos haben da nichts zu suchen.

Knöllchen für Fußwegparker

Doch genau deshalb setzt sich nun ein Anlieger per Anwalt mit der Polizei auseinander, die ausgerechnet im 60-Einwohner-Ort Knöllchen fürs Parken auf dem Fußweg verteilte. Der Anwalt, der sich bei der LVZ meldete, schaut auf die von der LVZ berichteten Vorgänge in Schönwölkau, wo jetzt daran gegangen wird, mit Schildern die Parkordnung zu legalisieren. Denn auch in Ortsteilen dieser Gemeinde war es Gewohnheit, auf Flächen zu parken, die mitunter durch ihre Pflaster-Gestaltung, aber manchmal auch nicht gewohnheitsmäßig zum Parken genutzt wurden. Auch dort wurden seitens der Polizei Knöllchen verteilt. Die Gemeinde hat Verständnis für die Zwangslage.

Keine Legalisierung

Sei eine Beschilderung, eine andere Lösung nicht auch in Gostemitz angebracht? So die Anfrage. Doch dafür sieht der Jesewitzer Bürgermeister Ralf Tauchnitz (WV) keine Spielräume. Generell sollten Häuslebauer beachten, dass sie auf ihren Grundstücken Stellflächen für ihre Fahrzeuge vorhalten. Wer zu Besuch kommt, kann normalerweise einige Schritte laufen. Allerdings werden ähnliche Probleme nicht allein aus Gostemitz gemeldet. Auch in der Macherner Straße in Pehritzsch hagelte es Knöllchen wegen des Parkens auf dem Fußweg. Auch dort das Problem der schmalen Straße. „In den neuen Wohngebieten ist es schlimmer“, hat Tauchnitz beobachtet. Oder an Straßen, die in älteren Wohngebieten neu ausgebaut wurden wie am Wachtberg und Fuchsberg in Weltewitz, berichtet das Gemeindeoberhaupt. Dort beendete der Straßenausbau auch die lockere Parkordnung.

Von Heike Liesaus

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