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Eilenburg Pflanzen für die Eilenburger Kinderstadt – im Sommer wird geerntet
Region Eilenburg Pflanzen für die Eilenburger Kinderstadt – im Sommer wird geerntet
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21:00 02.05.2017
Wie schmeckt das eigentlich? Beim Pflanzen darf auch schon mal von den Blättchen genascht werden. Quelle: Heike Liesaus
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Eilenburg

Grünes für die Eilenburger Kinderstadt 2017: Salat, Erdbeeren, Tomaten, Kartoffeln setzten die künftigen Bürger in zwei Hochbeete am Jugendtreff Just. Diese sind auf originelle Art und Weise entstanden. Die Erde wurde in zwei ausgediente und mit Bohrungen versehene Schutt-Container gefüllt, die Remondis Eilenburg zur Verfügung stellte. Die Metall-Behälter bekommen auf ihre alten Tage noch eine schöne Aufgabe. Und sie erhalten später auch noch einen bunten Anstrich.

Station am Just-Treff

Nachdem die Kinderstadt 2015 an der Grundschule Ost und 2016 am Mehrzweckgebäude an der Halleschen Straße aufgebaut war, ist sie diesmal am Just zu finden. Dort kamen die künftigen Bewohner auch schon zu den ersten Vorbereitungs-Workshops zusammen. Amy Sauer und Leonie Thiele, beide neun Jahre jung, gehören dazu. „Dann können wir das essen“, stellten die beiden fest, während sie die Pflanzen von den Töpfen befreiten. Getrud Stier zeigte, wie es geht. Remondis hatte auch für fachliche Unterstützung gesorgt und die Diplom-Gartenbauingenieurin mit ins Boot geholt. Sie erstellte die Pflanzpläne und erklärte den Kindern, wie eine Kräuterspirale angelegt wird.

Stabile Hochbeete

„Wir hatten bereits Hochbeete hier, aber die Umrandungen aus Holz sind aber mittlerweile zerfallen“, berichteten die Just-Sozialpädagogen André Steinert und Sven Wildberger. Mit der neuen Lösung werden die Beete dem Treff auch nach der Kinderstadt-Woche zur Verfügung stehen. Auf alle Fälle würde das Ferienprojekt ohne Partner nicht funktionieren. „Für unsere Kinderstadt brauchen wir verlässliche Unterstützer, sonst reichen die zur Verfügung gestellten Mittel nicht“, erklärte Wildberger. Immer freitags wird die Kinderstadt nun in der offenen Werkstatt vorbereitet. „Wir haben uns schon in Gruppen aufgeteilt und Regeln überlegt“, erzählten Amy und Leonie. „Eine davon heißt: keine Handys. Denn sonst spielen alle ständig damit.“

Von Heike Liesaus

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