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Eilenburg Pläne: Das Eilenburger Rosarium soll größer werden
Region Eilenburg Pläne: Das Eilenburger Rosarium soll größer werden
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06:00 25.04.2018
Das Rosarium in Eilenburg soll demnächst erweitert werden Quelle: Wolfgang Sens
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Eilenburg

Während für den rund neun Hektar großen Eilenburger Stadtpark derzeit noch das denkmalpflegerische Konzept, das Neupflanzungen und Interessen des Denkmalschutzes unter einen Hut bringen soll, erstellt werden muss, ist die Stadt Eilenburg beim angrenzenden ein Hektar großen Rosarium etwas weiter. „Hier haben wir dieses Prozedere nämlich schon vor einigen Jahren durch“, so Petra Zimmermann, Fachbereichsleiterin Bau und Stadtentwicklung im Eilenburger Rathaus.

Rosarium wird größer

Damit hat es die Stadt jetzt amtlich und schriftlich, welche Rosen wohin kommen dürfen und kann die schon vor etwa sechs Jahren neu gepflanzten Rosen um weitere vier Beete in Tortenstückchen-Form erweitern. Hier müsse, so Petra Zimmermann, jetzt lediglich noch eine Leistungsübersicht erstellt und ausgeschrieben werden. Je nach finanzieller Situation sollen die Rosen dann im Herbst oder spätestens im nächsten Frühjahr gepflanzt werden. Das gilt auch für das Entfernen des kriechenden Wacholders und das Ersetzen durch etliche Blühsträucher.

Im Blick hat man im Rathaus aber auch die derzeit gesperrte Treppe, die vom Rosarium zum Busbahnhof führt. „Diese möchten wir“, so Petra Zimmermann, „nach Möglichkeit ebenfalls 2019 in Angriff nehmen.“

Keine Lösung für den Stadtparkteich

Noch keine Lösung gibt es derzeit übrigens beim nahen Stadtparkteich. Sein schlechter Zustand sorgt immer wieder für Gesprächsstoff. Das Gewässer war zuletzt Mitte der 1970er-Jahre entschlammt worden. Zum Teil schon weit gediehene Ansätze scheiterten sowohl 1994 als auch 2008 letztendlich an Geld. Von rund 600 000 Euro ist mittlerweile die Rede. Dennoch hat die Stadt den Stadtparkteich im Blick. Oberbürgermeister Ralf Scheler (parteilos) sagte dazu: „Wir haben die Tatsache ausgenutzt, dass der Teich im März zugefroren war, um Schlammproben zu entnehmen. Dank der Eisschicht konnte damit auf den teuren Einsatz eines Bootes verzichtet werden.“ Die Ergebnisse der Schlammproben würden derzeit ausgewertet. Euphorie, dass sich demnächst was am Teich tun könnte, will er trotzdem nicht aufkommen lassen. Für die Stadt allein sei es einfach zu teuer und bisher habe sich einfach noch keine Fördermöglichkeit aufgetan.

Von Ilka Fischer

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