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Polen-Mobil bereitet Eilenburger auf Auslandsgäste vor

Polen-Mobil bereitet Eilenburger auf Auslandsgäste vor

"Witaj Polsca, dziekuje, prosze" - "Willkommen in Polen, danke, bitte". Einige wichtigste Vokabeln sind gleich auf dem Lack des Polenmobils zu entziffern und somit nebenbei zu erlernen.

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Susanne Albani und Manfred Mack vom Polenmobil stimmen die Tschanter-Schüler auf den Besuch aus Pudliszki ein.

Quelle: Heike Liesaus

Susanne Albani und Manfred Mack steuerten das nagelneue Gefährt auf den Schulhof der Eilenburger Tschanter-Oberschule. Diese führt die 2001 noch von der Mittelschule Eilenburg-Ost begründete Schulpartnerschaft mit dem polnischen Pudliszki fort. Einmal im Jahr ist Schüleraustausch. Entweder kommen junge Polen nach Eilenburg, oder die Muldestädter reisen ins Nachbarland. Am Montag ist es wieder so weit: Besuch aus Pudliszki wird erwartet. 16 Tschanter-Schüler aus der sechsten bis achten Klasse werden gemeinsam mit ihren Eltern Gastgeber ihrer Altersgenossen sein. Und weil der Kontakt für jede Schülergeneration etwas Neues ist, gab es für sie einen extra Vorbereitungstag mit dem Polenmobil. Das hat das Deutsche Polen-Institut auf die Reise geschickt, um Schülern das Nachbarland näher zu bringen. In Eilenburg war erste Station. Das Mobil hatte hier quasi Vorpremiere. Denn richtiger Start ist im Oktober. "Schon jetzt haben sich 55 Schulen angemeldet", erklärte Susanne Albani vom Mobil-Team. Das Auto ist für seine deutschlandweite Tour voll beladen mit Materialien. Die Besatzung will landeskundliche, historische, kulturelle und politische Inhalte vermitteln, auf Polen neugierig machen. Auch die polnische Sprache wird nähergebracht. "Wir haben ein Spiel mit einer begehbaren Landkarte gespielt", erzählten die Tschanter-Schüler in der Pause. Sogar ein Lied auf Polnisch haben sie für die Begrüßung geübt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.09.2015

Heike Liesaus

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