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Eilenburg Postmeilensäule: Pflöcke fürs Fundament eingeschlagen
Region Eilenburg Postmeilensäule: Pflöcke fürs Fundament eingeschlagen
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13:37 20.03.2012
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. Zuerst legten sie die Sichtachse fest. Denn die historische Orientierungshilfe soll für Touristen und sonstige Fotografen gemeinsam mit dem kleinen Mauerturm und dem ehemaligen Gefängnis auf dem Burgberg ein schönes Bild abgeben. „Ursprünglich hatten wir das Areal gegenüber im Blick, aber hier wirkt sie viel besser", erklärte Hennig. Dann wurden die Pflöcke fürs Geviert des Fundaments eingeschlagen. Denn heute rückt eine Firma an, die es baut. Die Nachbildung der Kursächsischen Postdistanzsäule selbst fertigt ein Steinmetz in Pappendorf. Der Meister dort habe bereits mit solchen Projekten Erfahrung, erläuterte Peter Hennig. Ab 7. Mai werde der Meister die Säule aufbauen, ergänzte Wolfgang Stein. Die alte Postmeilensäule stand am damaligen Leipziger Tor, das sich in Höhe der heutigen Fußgänger-Insel befindet. „Etwa dort an der Kurve", zeigten gestern die beiden Mitglieder des Museumsvereins auf die Stelle, wo die Straße heute um einiges breiter ist. Sachsens Kurfürst August der Starke hatte 1721 die Errichtung der steinernen Säulen Stadttoren und auf Märkten verfügt. In Eilenburg wiesen ab 1724 die Säule am Torgauer Tor den Weg Richtung Osten und am Leipziger Tor Richtung Westen. Der Geschichts- und Heimatverein hatte das Postmeilenprojekt angeschoben, Spenden dafür gesammelt. Der Termin der Übergabe ist nun schon auf der Internet-Seite der Forschungsgruppe Kursächsische Postmeilensäulen zu lesen: Am 11. Mai um 11 Uhr soll es so weit sein.

Heike Liesaus

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