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Eilenburg Radfahrer in Sprotta-Siedlung wünschen sich mehr Sicherheit
Region Eilenburg Radfahrer in Sprotta-Siedlung wünschen sich mehr Sicherheit
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14:55 24.03.2010
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. „So können wir ein Stück mehr Sicherheit für alle Anwohner und alle Radfahrer schaffen“, sagte er. Märtz habe von allen Eigentümern eine Baugenehmigung erhalten, die er auch so dem Straßenbauamt übergeben habe. So würde er mit recht guten Chancen rechnen, dass es 2011 wirklich los geht.

Anders sieht es da mit dem Radweg von Sprotta-Siedlung nach Doberschütz aus, hier werde vorerst nichts geschehen. Ein bisschen besser seien die Aussichten allerdings für den Radweg von Sprotta-Siedlung nach Paschwitz, jedoch würden sich dort an der B87 einige Eigentümer quer stellen, die ihr Grundstück nicht für eine solche Baumaßnahme hergeben wollen würden. Diese Eigentümer würden hier oft gar nicht selbst wohnen, so dass für sie der Radweg und die damit einhergehende Sicherheit keine große Rolle spielen würden. Jetzt müsse man ein Planfeststellungsverfahren abwarten. „Sie hoffen darauf, dass hier einmal eine Wohngegend entsteht“, so der Bürgermeister. Märtz steht dem aber skeptisch gegenüber, da eher mit einem Bevölkerungsschwund statt mit einer Zunahme zu rechnen sei.

Vor allem die Bewohner von Sprotta-Siedlung kämpfen seit Jahren für Fahrradwege, da sie die Verkehrssituation gerade für Kinder als sehr gefährlich einstufen. „In Sprotta selbst ist das kein Problem, da sind ja Wege vorhanden, aber auf der Torgauerlandstraße muss man stark aufpassen. Dieses Thema wird hier überall im Ort stark diskutiert“, sagt Giesela Herrmann, Leiterin der Kita Sprotta. Andere Stimmen betonen zwar ebenfalls die Dringlichkeit von Radwegen, sprechen aber auch von einem Platzproblem auf der ohnehin zum Teil schon schmalen B87.

Magdalena Fröhlich

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