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Eilenburg Reparaturarbeiten: Muldebrücke ist halbseitig gesperrt
Region Eilenburg Reparaturarbeiten: Muldebrücke ist halbseitig gesperrt
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15:35 19.05.2015
An der Muldebrücke haben gestern die Reparaturarbeiten begonnen. Der Verkehr wird derzeit halbseitig an der Baustelle vorbeigeleitet. Ab 19. Oktober ist die Brücke für rund zwei Wochen voll gesperrt. Quelle: Heike Liesaus

Die westliche Übergangskonstruktion, die die Bewegung des Bauwerkes abfängt, muss dringend erneuert werden. Die eindringende Feuchtigkeit führt zu Schäden in der Konstruktion und zu Tragfähigkeitsproblemen. Gestern Morgen haben die Arbeiten begonnen, die bis in den November hinein geplant sind. Dabei muss die Straße halbseitig oder ganz gesperrt werden.

Bis zum 18. Oktober wird der Verkehr mit einer Ampel zunächst wechselseitig an der Baustelle vorbei geführt. Ab 19. Oktober erfolgt dann bis zum 3. November eine Vollsperrung. Der motorisierte Verkehr wird über die Ortsumfahrung B 87 geleitet. Ab 4. November wird die Straße für weitere14 Tage halbseitig gesperrt.

Das Brückenbauwerk, das die Überquerung der Mulde zwischen den Stadtteilen Mitte und Ost ermöglicht, wurde 2001 fertiggestellt. Dabei wurden auch sogenannte geräuschgeminderte Dehnmatten eingesetzt. "Der Elastomerbelag der Übergangskonstruktion ist durch den Schwerverkehr vollständig zerstört. Der Einsatz von geräuschgeminderten Dehnmatten in Fahrbahnbereichen mit Schwerverkehr hat sich im Zuge der technologischen Entwicklung als ungeeignet herausgestellt und wird heute nicht mehr ausgeführt", erläutert Rayk Bergner, Sprecher des Landratsamtes Nordsachsen. Die an der Muldebrücke betroffene Übergangskonstruktion soll deshalb durch eine lärmgeminderte Konstruktion ersetzt werden. Die Baumaßnahme beinhaltet somit den Ersatz einer Übergangskonstruktion mit den erforderlichen Abbruch- und Stahlbetonarbeiten sowie den Rück- und Neueinbau der Asphaltschichten im betreffenden Bereich. Für den Geh- und Radverkehr wird an dieser Stelle eine Behelfsbrücke errichtet.

Die Gesamtkosten für die Reparaturen belaufen sich auf rund 270 000 Euro. 85 Prozent davon werden vom Land Sachsen Förderung gezahlt. Den entsprechenden Förderbescheid hatte Staatssekretär Roland Werner vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Nordsachsens Landrat Michael Czupalla (CDU) Ende Juli übergeben. Der übliche Fördersatz sei auf die jetzt gezahlten 85 Prozent aufgestockt worden, "weil die Erhaltung und der Ausbau der Infrastruktur in diesem Bereich, darunter der Bundesstraße 87, Priorität haben", so Roland Werner bei der Übergabe des Bescheides.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 08.10.2013

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