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Eilenburg Roboter, Experimente und viele Infos – offene Türen am Eilenburger Rinckart-Gymnasium
Region Eilenburg Roboter, Experimente und viele Infos – offene Türen am Eilenburger Rinckart-Gymnasium
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14:17 25.01.2016
Bauen ferngesteuerte Roboter: Physiklehrer Andreas Fromm mit den Schülern Michel Gröper, Niklas Schernikau und Valentino Schwerdt (v.l.).  Quelle: Steffen Brost
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Eilenburg

 Tag der offenen Tür am Eilenburger Martin-Rinckart-Gymnasium. Und Frau Holle war bester Laune. Über Nacht ließ sie stellenweise bis zu zehn Zentimeter Neuschnee fallen. Nicht gut für Hausmeister Michael Rauboldt. Der musste nämlich die Wege am Parkplatz schnee- und eisfrei machen, damit die Besucher trockenes Fußes ins Schulhaus gelangen. Im Foyer wurden die kleinen und großen Gäste von Saskia, Hannah, Emely und Cora begrüßt. Die vier Siebtklässlerinnen verteilten fleißig Flyer mit dem Ablaufprogramm. „Ich bin seit zweieinhalb Jahren am Gymnasium. Mir gefällt es hier sehr gut. Ich kann das Haus nur bestens empfehlen und es gibt hier außerdem viel zu entdecken“, machte Cora Rother neugierig.

Gutgelaunt lief auch Schulleiter Dieter Mannel, Herr über 730 Schüler und 64 Lehrer, durch die Flure seiner Schule. „Dieser Tag ist immer etwas Besonderes. Dann kommen auch viele ehemalige und neue Schüler vorbei. Die einen freuen sich über ein Wiedersehen mit alten Bekannten und die anderen nehmen unsere Schule genau unter die Lupe, um ab der fünften Klasse vielleicht bei uns zu lernen“, so Mannel. Sein Gymnasium gehört zu einem von insgesamt sieben Schulen in Sachsen, die eine sogenannte Certi-Lingua-Ausbildung anbieten. Das bedeutet, das auch der normale Fachunterricht in englischer Sprache gehalten wird.

Begabt sind auch die Schüler von Andreas Fromm. Jeden Freitag bietet der Physiklehrer nach dem Unterricht das Ganztagsangebot Lego für die Zielgruppe sechste bis neunte Klasse an. „Derzeit kommen 14 Jungen und ein Mädchen zum Unterricht, wo wir funkferngesteuerte Modelle, Roboter und andere Sachen zusammenschrauben. Das kann dann beispielsweise auch über das eigene Smartphone via Bluetooth gesteuert werden“, erklärte Fromm. Seine Schüler sind jedenfalls hellauf begeistert und mit großem Interesse bei der Sache. „Ich will später mal in die Richtung Architektur oder Ingenieurwesen. Da kommt mir das hier zugute“, weiß Siebtklässler Niklas Schernikau.

Ganz oben im Schulhaus ist das Chemiekabinett an diesem Tag fest in der Hand der beiden Zwölftklässler Sophie Klömich und Jeniffer Leiser. Obwohl die beiden diese Woche mit dem Vorabitur beginnen zeigten sie den Besuchern interessante Versuche. So unter anderem eine Spektroskopie, wo verschiedene Salze in vielen bunten Farben über einem Bunsenbrenner verbrennen. Das gefiel auch Steffen Franke, der mit Tochter Anna an diesem Vormittag dem Gymnasium einen Besuch abstattete. „Wir wollen uns mal informieren. Vielleicht ist das Gymnasium ein Weg für unsere Tochter“, so der Vater.

Vieles gab es an diesem Tag zu sehen. So präsentierten sich nicht nur viele Unterrichtsfächer, sondern es gab unter anderem auch eine öffentliche Chorprobe, im Kunstfachraum konnte man sich an Linolschnitten und Keramikmodelliererei probieren, es gab ein Lesefest, mathematische Knobeleien und leckere Käsehäppchen im Französisch-Klassenraum. Für das Frühjahr hat Dieter Mannel den nächsten Höhepunkt geplant. Dann soll im Foyer die ständige Ausstellung über Namensgeber Martin Rinckart eröffnet werden. Auch baulich soll es bald weitergehen. Für dieses Jahr rechnet der Schulleiter noch mit der Überplanung für das neue Außengelände. Ab 2017 wird dann der Schulhof neu gestaltet. Auch ein Kleinfeldsportplatz soll dann für den Sportunterricht geschaffen werden.

Von Steffen Brost

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