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Eilenburg Rohrbruch: Wasserschaden sorgt für neue Bauarbeiten an Eilenburger Heinzelberge
Region Eilenburg Rohrbruch: Wasserschaden sorgt für neue Bauarbeiten an Eilenburger Heinzelberge
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07:04 15.09.2017
Bauzaun und Gerüst stehen erneut unterhalb der Heinzelberge. Quelle: Foto: H. Liesaus
Eilenburg

Nanu. Schon wieder Bauarbeiten an der Heinzelberge? Vor den Eingängen zu den einstigen Schlosskellern unter dem zur Pension umgebauten historischen Arrestgebäude steht dieser Tage wieder ein Bauzaun, wird an der Fassade gewerkelt. Dabei waren doch Sanierung und Umbau zur Viersterne-Pension des historischen Arrestgebäudes darüber erst voriges Jahr abgeschlossen worden. Hier wird ein Wasserschaden repariert, informiert die Stadtverwaltung auf Nachfrage der LVZ. Das sind noch Hinterlassenschaften, die von einem Rohrbruch resultieren, der bereits die Eröffnung der Heinzelberge verzögert hatte.

Rohrbuch hatte Projekt schon in Bauphase beeinträchtigt

Damals wurden zunächst die Schäden im Erdgeschoss behoben, damit die Pension in Betrieb gehen konnte. Denn der Bau war im September 2015 schon fast beendet gewesen, als ein Rohrbruch das Projekt zurückwarf. Im Erdgeschoss mussten unter anderem Estrich im Foyer und Flur, fast das gesamte Parkett, ein Teil des Innenputzes und selbst Badfliesen in drei Zimmern abgerissen und erneuert werden. Nun aber läuft die Pension inzwischen zur Zufriedenheit der Pächter. Die Außenarbeiten dürften die Übernachtungsgäste nicht arg beeinträchtigt haben. Schließlich beschränken sie sich auf die Keller-Ebene, und am Wochenende wurde nicht gearbeitet.

Versicherung zahlt

Die Kosten für die Reparaturen muss die Stadt als Eigentümerin des Gebäudes, nicht selbst berappen. „Sie werden von der Versicherung der Schadensverursachers getragen“, so die Info aus dem Rathaus. Die Keller, die sich unter der Heinzelberge befinden, stammen noch vom Burg-Schloss, das einst auf dem Eilenburg Berg stand. Das soll demnächst sogar als 3D-Miniatur auf den Platz vor der Heinzelberge zu besichtigen sein. Es gehört zu einer Orientierungsplatte, die demnächst im Geviert der Grundmauern des einstigen Bergfrieds aufgestellt wird. Der Chemnitzer Designer Michael Stapf fertigt die von ihm entworfenen Metall-Teile.

Von Heike Liesaus

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