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Eilenburg Rund 500 Schüler bei LVZ-Zeitungsprojekt in Delitzsch und Eilenburg dabei
Region Eilenburg Rund 500 Schüler bei LVZ-Zeitungsprojekt in Delitzsch und Eilenburg dabei
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11:42 26.01.2016
Redakteurs-Besuche gehörten dazu. Schüler des Eilenburger Rinckart-Gymnasiums erfuhren von Karin Rieck Wissenswertes zum Berufsalltag. Quelle: Wolfgang Sens
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Eilenburg

Das Projekt „Schüler lesen Zeitung“ ist seit Dezember beendet, offiziell Schluss aber ist immer dann, wenn sich Lehrer und Initiatoren zum Abschlussgespräch zusammengefunden haben. Und ein solches fand jetzt statt.

Rund 500 Schüler aus 23 Klassen haben an der neuen Runde des von LVZ, Mitgas und Stora Enso unterstützten Projektes teilgenommen. Zu den acht Schulen in Eilenburg und Delitzsch zählten in der Muldestadt die Schule für geistig Behinderte, die Schule zur Lernförderung, das Berufliche Schulzentrums, die Tschanter-Oberschule und das Rinckart-Gymnasium. In Delitzsch beteiligten sich die Berufsschule, die Schule zur Lernförderung und die Oberschule im Kosebruchweg.

Das Medium Tageszeitung kennenlernen und die Lesekompetenz fördern, sind nur zwei Ziele der Aktion, die es schon seit Mitte der 1990er Jahre gibt. Schüler und Lehrer hatten dafür gute Voraussetzungen, kostenlose Klassensätze der aktuellen LVZ lagen Tag für Tag bereit, für die Pädagogen gab es speziell von der Agentur Promedia zusammengestelltes Unterrichtsmaterial.

Karin Schördling vom Beruflichen Schulzentrum Rote Jahne zog eine positive Bilanz, obwohl es aufgrund der dualen Ausrichtung nicht einfach sei, die Angebote in den Unterricht einzubauen. „Die Schüler sind im ständigen Wechsel zwischen theoretischer und praktischer Ausbildung“, so Schördling. Täglich lagen Zeitungen im Foyer aus, dies sei vor allem von den Fahrschülern, die zeitig auf der Roten Jahne eintreffen, gut angenommen worden. Praktisch in den Unterricht einbauen ließ sich das Blatt auch, „bei den Altenpflegern gehört die Zeitungsschau zur Ausbildung. Für das Erstellen von Facharbeiten wiederum ist die Zitiertechnik notwendig, auch das konnte geübt werden.“

Auf unterschiedliche Resonanz bei Lehrern und Schülern traf das Projekt diesmal in der Eilenburger Tschanter-Schule. Steffi Probst kennt Unterricht auf diese Art schon seit 15 Jahren aus ihrer Tätigkeit an Schulen in Dresden und Eilenburg und findet es nach wie vor „gut“. Der auf drei Monate ausgedehnte Projektzeitraum sei mit Blick auf den erfüllenden Lehrplan „zu lang“. Wolfgang Schmidt, Leiter Marketing und Werbung bei der LVZ, nahm diese Erkenntnis mit. Das Angebot sei kein Muss, das Projekt könne in dem Zeitrahmen individuell gestaltet werden.

Im Frühjahr gibt es die nächste Runde, wenn der „Zeitungsflirt“ an den Grundschulen startet. Im Herbst heißt es dann wieder „Schüler lesen Zeitung“ an Oberschulen und Gymnasien.

Von Kathrin Kabelitz

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