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Eilenburg S4 – Baurecht für Kreuzungsausbau
Region Eilenburg S4 – Baurecht für Kreuzungsausbau
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17:59 30.11.2009
Der rot markierte Bereich der S4 soll im kommenden Jahr ausgebaut werden.
Zschettgau

Dann ist auch klar, ob es zu einem Enteignungsverfahren kommt oder nicht. Dies wäre jetzt möglich, weil ein für den Bau notwendiger Flächenverkauf nicht zustande gekommen ist. Dieser Fakt wiederum führte erst zum jetzt erfolgten Planfeststellungsverfahren. Tritt der Beschluss in Kraft, können Ausführungs- und Ausschreibungsunterlagen gefertigt und die Umleitungsstrecken festgelegt werden. „Nach derzeitigem Erkenntnisstand rechnen wir mit einem Baubeginn Mitte des nächsten Jahres“, so Förster.Bisher verfügt die Staatsstraße 4 im Bereich des Knotenpunktes über keine Linksabbiegespuren. „Zudem sind die Einmündungen der nach Liemehna und Zschettgau führenden Kreisstraßen zu gering dimensioniert, die Fahrbahnen nur fünf Meter bereit“, erklärt Landesdirektions-Sprecher Stefan Barton. Gleichfalls sei die gesamte Geometrie des Knotenpunktes ungünstig, so dass das Rechtsabbiegen größerer Fahrzeuge nicht risikofrei ist.Die Kreuzung Liemehna/Zschettgau soll analog dem Kreuzungsbereich am Abzweig Mutschlena und Kupsal ausgebaut werden. Im November 2007 wurde dieses Projekt beendet, um diesen Bereich übersichtlicher und damit sicherer zu machen. Forderungen nach ähnlichen Umbauten der Kreuzung südwestlich von Zschettfau waren in Ortschaftsratssitzungen des öfteren laut geworden. Der Bereich sei, so Anwohner, schwer einzusehen, Autofahrer würden sich nicht an die 70-km/h-Begrenzung halten, immer wieder käme es zu Unfällen. Als Schwerpunkt gilt die Kreuzung zwar nicht. Dennoch seien bei der Hälfte der im Zeitraum Januar 2005 bis August 2008 registrierten acht Crashs schwere Personen- und Sachschäden zu verzeichnen gewesen. „So kam es zu Auffahrunfällen, die auf das Nichtvorhandensein von Linksabbiegespuren für wartepflichtige Autos auf der Staatsstraße und unangepasste Geschwindigkeit des nachfolgenden Verkehrs zurückzuführen waren“, nennt Barton ein Beispiel.Mit dem jetzigen Projekt soll die Verkehrssicherheit erhöht werden. So soll es künftig Fahrspuren für Linksabbieger geben, „die nördliche Zufahrt wird geringfügig nach Westen verschoben, womit die Geometrie des Knotenpunktes erheblich verbessert wird. Die Kreisstraße erhält im Kreuzungsbereich jeweils einen Fahrbahnteiler, der Vorfahrt und Haltepflicht signalisiert. Positiver Nebeneffekt: Mit dem Ausbau werden die Grenzwerte von Verkehrslärm und Luftschadstoffen deutlich unterschritten.

Kathrin Kabelitz

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