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Schmiede Widdermann: Das ist echt der Hammer!

Schmiede Widdermann: Das ist echt der Hammer!

Hohenprießnitz. Echt hammermäßig, dieser Blickfang im Vorgarten der Schmiede Widdermann in Hohenprießnitz. 350 Kilogramm wiegt das 2,30 Meter lange und bis zu 1,20 Meter breite Teil, das Metallgestalter Roger Widdermann auf einen Sockel vor die Hausfassade montiert hat.

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Roger Widdermann und sein Kunstwerk.

Quelle: Wolfgang Sens

"Thors Hammer" wird auf einem kleinen Messingschildchen samt technischer Daten erklärt. Anlässlich des 25-jährigen Firmenjubiläums räumt dieses Statement nun die letzten Zweifel aus: Familie Widdermann vereint handwerklich Tradition und Innovation.

Kunstschmied Widdermann, ein großer Fan und Kenner nordischer Mythen und Bräuche, ist weniger ein Freund großer Worte. Aber wenn er in seiner Werkstatt zum Hammer greift, entstehen neben filigranen Medaillons mit symbolischem Wert auch Gebrauchs- und Deko-Gegenstände von der Großplastik über das Schwert bis zum Hammer. "Unser Angebot, solche Werkzeuge oder Schmuckgegenstände bei Kursen selbst zu schmieden, ist gut gefragt", erzählt Ehefrau Karin Widdermann nach dem Firmengeburtstag. Matthias Voigt vom Landesmuseum Halle verglich in seiner Laudatio gar die berühmte Himmelsscheibe von Nebra mit der engagierten Traditionspflege bei Widdermanns. "Auf bis zu 14 Märkten im Jahr sind wir präsent, darunter beim Wave-Gothik-Treffen oder auf dem Wikinger-Markt in Altlandsberg", so die Ehefrau. Auch Tochter Marika und Michael Sittner gehören zum Team. Ein Web-Auftritt gibt Auskunft. Über den soll künftig der Verkauf - neben dem Hofladen - stärker abgewickelt werden.

So wundert es nicht, dass auf die Hochzeitstaler aus Hohenprießnitz auch Sat 1 aufmerksam wurde. Wenn ab November die zweite Staffel von "Hochzeit auf den ersten Blick" zu sehen ist, waren Widdermanns Teil der Zeremonie, die dieser Tage in Grimma gedreht wurde. Wer sein Ja-Wort einem Fremden gibt, stellt sich ja schließlich auch einer Hammer-Herausforderung.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.07.2015
Karin Rieck

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