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Schnelles Internet für Doberschütz: Jetzt dauert es doch länger

Breitbandtechnik Schnelles Internet für Doberschütz: Jetzt dauert es doch länger

In Doberschütz geht es mit dem schnellen Internet doch nicht ganz so schnell wie gedacht. Denn Sprotta-Siedlung, wo das Unternehmen Deutsche Glasfaser aus technologischen Gründen zuerst bauen will, ist bereits gut durch die Telekom versorgt. Deshalb gibt es eine Planänderung.

Internet per Glasfaser wird es in Doberschütz nun wohl erst ab 2019 geben.

Quelle: dpa

Doberschütz. Das ganz schnelle Internet ist nicht ganz so schnell in Doberschütz verfügbar wie noch im Sommer angenommen. Im Juni hatte der Gemeinderat grünes Licht für einen Kooperationsvertrag mit dem Unternehmen Deutsche Glasfaser gegeben.

Nachfrage nicht so groß

Bei optimalem Verlauf hätte sogar bereits in diesen Tagen in Sprotta-Siedlung gebaut werden sollen. Sprotta-Siedlung deshalb, weil das Glasfaser-Hauptkabel von Enviatel, Kooperationspartner von Deutsche Glasfaser, in Eilenburg-Ost quasi vor der Nase anliegt. Von hier will sich das Unternehmen, das ohne Förderung baut, gen Osten vorarbeiten. Doch bisher tat sich nichts. „Im Moment wäre die 40-prozentige Nachfrage-Akzeptanz wohl einfach nicht erreichbar“, sagt Bürgermeister Roiland Märtz (CDU). Das hänge damit zusammen, dass die Telekom in Sprotta-Siedlung und Sprotta erst gute Verträge mit bis zu 100 Mbit verkauft hätte. Die zweijährigen Verträge laufen nun noch bis weit ins Jahr 2018. „Daher haben wir uns mit dem Unternehmen Deutsche Glasfaser verständigt, die Nachfrageerhebung auf April nächsten Jahres zu verschieben. Sie wird dann gleich gemeinsam mit Doberschütz durchgeführt.“

Ab 210 Glasfaser-Technik

Dass dann die nötige Nachfrage besteht, davon geht Märtz aus. „Ab Anfang 2019 sollte es damit in der Gemeinde Internet per Glasfaser geben.“ Unabhängig von diesen Plänen mit der Deutschen Glasfaser bleibt Doberschütz auch am Landkreis-Projekt beteiligt. Allerdings gelten nach derzeitiger Förderlesart in der Gemeinde ohnehin nur ganz wenige Außensatelliten, zum Beispiel die Putenfarm in Sprotta, als unterversorgt. „Hier bleiben wir weiter über den Landkreis dran“, so Märtz.

Von Ilka Fischer

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