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Eilenburg Schöne und schnelle Hunde im Eilenburger Bürgergarten
Region Eilenburg Schöne und schnelle Hunde im Eilenburger Bürgergarten
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17:36 08.05.2011
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. Die Windhundzüchter zeigten ihre schönsten Tiere. Gestern ging es dann um Schnelligkeit, als die vierbeinigen Athleten im Wettbewerb dem „falschen Hasen" hinterherjagten.

„Ich hab‘ gleich noch einmal Tränen in den Augen", stöhnte Natascha Thamm aus Frankfurt am Main als sie mit Pokal in der Hand, dem Greyhound-Portrait einer Thallwitzer Künstlerin und Ehrenschleife am Shirt das Rasengeviert verließ. Da hatte ihre Istar off Cassie‘s time noch den Preis für den allerschönsten Hund der Ausstellung gewonnen und das nachdem sie bereits bei den Greyhounds den Sieg abgeräumt hatte. Das bringt Gefühle stolzer Hundebesitzer schon mal in Wallung.

Die Greyhound-Eigner hatten in Eilenburg gar ihren schönsten Hund des Jahres deutschlandweit gekürt. Adelige oder zumindest große Namen hatten alle Vierbeiner aufzuweisen. So steht bei Istar eine Mutter namens Cassandra off Royal Line im Stammbaum. Vater ist Collage‘s John Wayne. Sie selbst wird im Alltag Prada gerufen. „Na, passend zur Handtasche", klärte Natascha Thamm lachend auf.

Zwei- und Vierbeiner reisten auch aus Österreich und Dänemark an. Doch auch Mitglieder des Eilenburger Windhund-Clubs konnten Erfolge verbuchen: Piccolo‘s Galadriel der Markkleebergerin Liane Vogel in der offenene Klasse der italienischen Windspiele und Windmeister‘s Fairy Whisper (Feengeflüster) des Wurzeners Uwe Mehnert bei den Whippet-Hündinnen punkteten als Ausstellungsschönste. „Das war ihr erster Auftritt in der Erwachsenenklasse. Mit 15 und einem halben Monat geht das gerade. Und gleich Rassebeste", freute sich der 63-Jährige. 1979 ist er auf den Windhund gekommen. „Damals war das Stadion, dessen Nachfolger ja das hier im Bürgergarten ist, in Leipzig-Paunsdorf an der B 6. Da habe ich das zum ersten Mal gesehen und dann auch bald meine Familie überzeugt."

Eine Menge Pokale und jeweils elf rote und blaue Schleifen für Hündinnen und Rüden waren zu verleihen. Extra Pokale gab es für Kinder, die damit selbst lernen sollten, ihre Hunde vorzuführen: Routiniert rückten die Kleinen die Beine der geduldigen Vierbeiner, falls sie nicht bildgemäß standen, in die richtige Position, um dann auf Kommando vor den Richtern zu defilieren. „Da kann schon eine Menge schiefgehen. Hund und Besitzer müssen in der Bewegung eine Einheit bilden. Das haben wir zu Hause auch geübt", war von Uwe Mehnert zu erfahren.

Aber gestern hätten weder kleine noch große Besitzer ihren Schützlingen folgen können: Am Start waren 54 Hunde. Es gab 32 Rennen plus Übungs- und Schauläufe. 13 spannende Finalläufe wurden ausgetragen. Der Saluki Dawidan‘s Buran lief den einzigen Bahnrekord des Tages: Er brachte die 450 Meter in 30:59 Sekunden hinter sich. Weil dabei Rasse und Geschlecht zählen, war er aber nicht der Schnellste. Lokalmatador und aktueller Greyhound-Weltmeister Quo Vadis vom Monachenhügel schaffte die Strecke in 27:27 Sekunden.

Heike Liesaus

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