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Eilenburg Schüler aus Eilenburg und Polen besuchen Ruderclub
Region Eilenburg Schüler aus Eilenburg und Polen besuchen Ruderclub
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17:02 27.09.2017
Stanislaw, Przenyslaw, Jakob und Leonhard probieren das Rudern im Wasserbecken aus. Quelle: Wolfgang Sens
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Eilenburg

Die Ruderblätter haben große Löcher. So viel stand schon mal fest: An dieser Stelle wurde keine Energie aufs Wasser übertragen. Trotzdem stand Energie im Mittelpunkt, als 16 polnische und 16 Schüler aus der Tschanter-Oberschule in dieser Woche gemeinsam die Trainingsbedingungen im Bootshaus des Ruderclubs Eilenburg testeten.

Technik getestet

„Man sagt ja, die Ruderer werden im Winter gemacht“, erklärte Anne Hetzel (28), Vorstandsfrau des RCE. Und im Ruderbecken geht es nicht wirklich darum, vorwärts zu kommen, denn das hat naturgemäß im Keller des Bootshauses Grenzen. Es geht vielmehr darum, Technik zu schulen. An den Ruderergometern nebenan wurden stattdessen Geschwindigkeit und Schläge gemessen, auch im neu gestalteten Kraftraum konnten die Schüler Energie umsetzen.

„Wir haben eine gemeinsame Projektwoche“, erklärte Lehrerin Susanne Schwarzer. „Schon seit dem vorigen Jahr steht fest, dass es um das Thema gehen wird.“ Seitdem hatten die Sechs- bis Achtklässler, die am Austausch teilnahmen, die Hausaufgabe, den Energieverbrauch zu Hause zu registrieren und festzustellen, woraus Strom und Wärme gemacht werden.

In dieser Woche wurde nun alles verglichen: Wie ist es bei den Eilenburgern und wie in Pudliski. Außerdem gab es Experimente, bei denen selbst der Strom in Apfel und Kartoffel gemessen wurde und ein Ausflug ins Kraftwerk bei Zeitz und ins Leipziger Gondwanaland.

Partnerschaft seit 2001

Die Tschanter-Oberschule führt die 2001 noch von der Mittelschule Eilenburg-Ost begründete Schulpartnerschaft fort. In jedem Jahr startet eine Reise. Entweder kommen junge Polen nach Eilenburg oder die Muldestädter fahren ins Nachbarland. Außerdem geht es noch um die Verständigungssprache Englisch, erzählt Susanne Schwarzer, die erfreut war, „wie liebevoll die Eltern unserer Schüler den Besuch in Empfang genommen haben. Das ist auch nicht selbstverständlich.“

Von Heike Liesaus

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