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Schulz Systemtechnik investiert in Doberschützer Niederlassung

Schulz Systemtechnik investiert in Doberschützer Niederlassung

Die Doberschützer Filiale des Unternehmens Schulz Systemtechnik mit der Zentrale in Visbek im oldenburgischen Münsterland platzt aus den Nähten. Die Erweiterungspläne haben im Gemeinderat und anderen zuständigen Behörden grünes Licht bekommen.

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Der Bagger ist auf dem Gelände von Schulz Systemtechnik in Doberschütz auf dem neuen Parkplatz zu Gange. Wo jetzt die Autos im Hintergrund stehen, soll im Herbst die neue Halle hin.

Quelle: Thomas Jentzsch

Doberschütz. Nunmehr kann das zirka zwei Millionen Euro umfassende Projekt umgesetzt werden.

Für einen neuen Firmenparkplatz im Gewerbegebiet unweit der Tankstelle an der Ortsdurchfahrt der B 87 rollt bereits der Bagger. "Dort sollen künftig die Fahrzeuge Platz haben, die jetzt noch an der Stelle stehen, wo unsere neue Halle im vierten Quartal des Jahres errichtet wird und den bereits bestehenden Produktionsbereich erweitert", berichtet Betriebsleiter Thomas Wejda. Auf drei Etagen und insgesamt rund 1500 Quadratmeter Fläche, darunter 450 Quadratmeter für Büros, werden künftig vor allem die Büro- und Produktionskapazitäten erweitert. "Das bedeutet zudem Puffer für die nächsten zehn Jahre", blickt Wejda vorraus. Ende November, Anfang Dezember, so ist geplant, soll der Rohbau stehen.

Der Doberschützer Standort mit einem durchschnittlichen Jahresumsatz von rund neun Millionen Euro und mit 100 Arbeitsplätzen einer der größten Betriebe in der ländlichen Region zwischen Eilenburg und Torgau, wird damit weiter aufgewertet. "Wir sehen unsere Perspektive künftig verstärkt im Bereich der Industrieautomatisierung, Stichwort. Optimierung von Produktionsprozessen und Energiemanagement, deshalb müssen wir uns hier breiter aufstellen," nennt Thomas Wejda einen wichtigen Grund für die Investition. Das nötige Knowhow ist vorhanden und erweiterbar durch die Zusammenarbeit mit den Niederlassungen der Schulz-Gruppe bis hin zum Sondermaschinenbau und der Robotertechnik. Zum aktuellen Profil zählen Komplettlösungen für die landwirtschaftliche Tierhaltung und Automatisierungslösungen für die verschiedensten Industriezweige vom Automobilbau bis hin zur Chemische Industrie. Das Unternehmen Schulz bietet immer individuell auf den jeweiligen Kundenwunsch zugeschnittene Lösungskonzepte an, die dazu benötigten Schaltanlagen werden im hauseigenen Schaltschrankbau produziert. "Technische Ausrüstungen von uns gibt es beispielsweise in Rinderzucht- und Geflügelanlagen in Liemehna und Taucha, bei der Putenzucht zwischen Doberschütz und Sprotta", berichtet der Betriebsleiter. Wir arbeiten mit verschieden Maschinen- und Anlagenbauern auch aus der Region Nordsachsen zusammen und setzen gemeinsam Projekte um.

Wer bei Schulz Systemtechnik eine berufliche Zukunft ansteuert, habe gute Perspektiven, wird versichert. Drei neue Azubis starteten ihre Ausbildung in diesem Monat. Elf Elektroniker lernen hier insgesamt über dreieinhalb Jahre. An der Betriebsakademie Bautzen könne sich der Nachwuchs zudem zum Ingenieur für Automatisierungstechnik fortbilden. "Die Übernahme nach der Lehre in den Betrieb ist unser Ziel", betont Wejda. Um auch Bewerber, die auf dem Schulzeugnis in Naturwissenschaften und Mathematik nicht so gut dastehen, an Erfordernisse heranzuführen, gebe es spezielle Initiativen des Betriebes in Zusammenarbeit mit der Leipziger Berufsschule.

"Wir suchen darüber hinaus profilierte Leute für den Vertrieb von Agrartechnik und Stallausrüstung sowie den Vertrieb von Industrie-Automatisierungstechnik und Mitarbeiter in der Projektleitung" wendet sich Thomas Wejda schließlich an potenzielle Interessenten mit abgeschlossener Ausbildung in der Elektro- und Elektronikbranche.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.08.2014
Rieck, Karin

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