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Schwäne fühlen sich in Glaucha heimisch

Schwäne fühlen sich in Glaucha heimisch

Glaucha . Heidrun Jentzsch, die Chefin der gleichnamigen Firma Raumdesign in Glaucha (Gemeinde Zschepplin), wohnt nah an einem alten Muldearm. Schon über viele Jahre beobachtet sie in der Nachbarschaft die Schwäne beim Nestbau.

. Dass sich hier die majestätischen Tiere fürs Brutgeschäft wieder häuslich einrichten, ist auch von der Straße aus nicht zu übersehen.

Nach der Sanierung des Gewässers, das durch das Hochwasser 2002 sehr stark verschmutzt war, haben die Schwäne wieder zu ihrem angestammten Platz gefunden. Bereits 2005 habe das erste Brutpaar wieder fleißig gebrütet, berichtete Jentzsch. „Vor drei Jahren hat ein Schwanenpärchen sogar acht Junge bekommen. Das ist schon etwas sehr Seltenes. Aber dafür blieb im vorigen Jahr der Kindersegen bei den Schwänen aus", fuhr sie fort. „In diesem Jahr müssen es aber andere Tiere sein", vermutet die Naturfreundin. Denn zu den beiden in den Vorjahren hatte sie ein gewisses Vertrauensverhältnis aufgebaut. „Was ich von den beiden, die jetzt ihr Nest hier bauen, nicht sagen kann."

Schwäne werden den Entenvögeln, speziell der Familie der Gänse zugeordnet. Sie unterscheiden sich von den Gänsen durch den längeren Hals, der ihnen das Gründeln im tieferen Wasser ermöglicht. Ihre Flügelspannweite kann bis zu 240 Zentimeter, ihr Gewicht bis zu 14 Kilogramm betragen. Schwäne ernähren sich vorwiegend von Wasserpflanzen, die sie mit ihrem langen Hals vom Gewässergrund holen. Schwanenpaare binden sich für das ganze Leben und verteidigen ihr Revier gegen Artgenossen. Das Nest wird aus Wasserpflanzen, Gräsern und Zweigen errichtet und später dünn mit Daunen ausgekleidet, Im Gelege befinden sich meist vier bis sechs Eier, selten bis elf. Die Brutzeit beträgt etwa 40 Tage. Flügge gewordene Schwäne bleiben meist bis zur nächsten Fortpflanzungsperiode bei den Eltern.

Thomas Jentzsch

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