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Eilenburg Schwitzen im Zelt und Ostalgie am Teestand
Region Eilenburg Schwitzen im Zelt und Ostalgie am Teestand
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16:14 06.11.2011
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. „Da ist schon etwas dran", bekräftigt Wellnessberaterin Petra Purschwitz aus Bad Düben, die am Sonnabend beim Naturheilkundetag im Eilenburger Bürgerhaus ihr mobiles Saunarium auspackte. Kostenlos konnten die Besucher zur Probe schwitzen. „Zehn Minuten reichen schon. Das bringt Entspannung, Wohlbefinden und baut Stress ab", so Purschwitz. Viele Besucher der kleinen Gesundheitsmesse nutzten das Angebot und ließen sich in das Saunarium einpacken. „Das ist richtig gemütlich", sagte Erika Werner aus Leipzig.

25 lokale Anbieter aus dem Bereich Naturheilkunde und Bioprodukte konnte Organisator Frank Habdank vom Heide-Netzwerk „Von Natur aus gesund" im Bürgerhaus begrüßen. „Unser Anliegen ist es, die Region mit solchen Angeboten zu stärken. Viele wollen sich ein weiteres Standbein im Bereich Wellness, Bio oder ähnliches aufbauen. Denn der Trend für gesunde Ernährung, Wellness und Gesundheitsurlaube ist nach wie vor ungebrochen und wird in der Zukunft eine immer größere Rolle spielen", so Habdank weiter. „Deswegen gibt es hier nicht nur Anbieter, sondern auch Vorträge und Schnupperangebote."

Eilenburg. Niemals, so sagen die Finnen, sei eine Frau schöner als eine Stunde nach der Sauna. „Da ist schon etwas dran", bekräftigt Wellnessberaterin Petra Purschwitz aus Bad Düben, die am Sonnabend beim Naturheilkundetag im Eilenburger Bürgerhaus ihr mobiles Saunarium auspackte. Kostenlos konnten die Besucher zur Probe schwitzen. „Zehn Minuten reichen schon.

Zu den Ausstellern gehörte auch Sabine Krause aus Eilenburg. 1999 eröffnete sie ein kleines Naturkostgeschäft in Bad Düben. „Ich war der Überzeugung, dass biologischen Lebensmitteln die Zukunft gehört." Ein Jahr später zog sie nach Eilenburg um. Der Zuspruch stieg, sodass sie bereits nach zwei Jahren ein größeres Ladengeschäft in der Rinckartstraße eröffnen konnte. Dort hat sie etwa 5000 Bio-Produkte im Angebot. Dazu gehören Milcherzeugnisse, Backwaren, aber auch Fleisch. Aber alles Bio.

Raritäten hatte derweil Klaus Wirtz vom Teehaus Schweinitz im Gepäck. Der Experte bot nicht nur Gewürze von A wie Anis bis Z wie Zwiebel an, sondern auch Hunderte Teesorten. „Für Ostalgiker haben wir eine Pfefferminz-Kräutermischung in originalen DDR-Verpackungen aus den 1970er-Jahren. Die Tüten sind noch Restbestände. Nur der Inhalt ist frisch sortiert", so Wirtz. Der Annaburger übernahm nach der Wende zusammen mit Heinz Krauße das Teehaus, das seinen Ursprung 1943 hatte. „Mittlerweile kann ich davon gut leben. Allein 850 Kindertagesstätten in der Region beliefere ich mit meinen Tees", so Wirtz.

Steffen Brost

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