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Eilenburg Spar-Schwein darf jetzt beim Inder gefüttert werden
Region Eilenburg Spar-Schwein darf jetzt beim Inder gefüttert werden
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14:05 19.05.2015
Jasbir Singh Judge und Wilfried Pinkau (von links) unterstützen Gerhard Wolf und Annett Albrecht vom Tierheim mit einem Spenden-Sparschwein. Quelle: Thomas Jentzsch

Wenn sie nicht nur ihre Gaumen erfreuen, sondern in ihrer Kasse auch etwas übrig lassen, um ein Sparschwein mit bunten Punkten zu füttern - damit die Vierbeiner im nahen Tierheim ebenfalls immer etwas zu futtern haben.

Ein liebevoll gestaltetes Schreiben von Ines Albrecht, der Vorsitzenden des Eilenburger Tierschutzvereins, das ihre Tochter Annett, die Leiterin des Tierschutzzentrums, jüngst dem Hausherrn sowie dem Initiator der Spendenaktion überreichte, sagt nicht nur Dankeschön. Es erklärt auch eine der jüngsten Spendeninitiativen zugunsten der Einrichtung am Färberwerder, ebenfalls im Osten der Muldestadt: "Wir freuen uns über jede noch so kleine Unterstützung. Sei es in Form einer Geldspende, Futter oder anderer Gaben - alles hilft unserem mageren Budget."

Für den Eilenburger Wilfried Pinkau, Ex-Wirt vom Wöllnauer Heidekrug, war die kritische Lage im Tierheim wiederum der Anstoß, das Sparschwein, mit dem er gemeinsam mit seiner Frau Karin früher schon im Doberschützer Ortsteil fürs Tierheim sammelte, erneut zu aktivieren. In den zehn Jahren der Tätigkeit des Ehepaares in der Nachbargemeinde verließen so manches Mal um die 500 Mark den Bauch des Porzellantieres für Tierschutzzwecke. Ein großer Porzellan-Hund wurde zusätzlich als Blickfang aufgestellt und mit einem Aufsteller bei den Gästen, darunter zahlreiche Busausflügler, um Spendenmünzen geworben.

"Diese Aktion schlief nach unserer Pensionierung zum Jahreswechsel 2007/8 leider ein", so Pinkau. "Aber bei Geschäftsführer Jasbir Singh Judge vom Punjub, wo wir Stammgäste sind, fanden unsere Ideen und Erinnerungen im vergangenen Jahr offene Ohren." Mit 143 Euro, die zum Jahreswechsel ans Tierheim gingen, wurde ein neuer Anfang gemacht. "Jasbir Singh Judge steckte danach erneut 20 Euro ins Sparschwein, die sich nun auf Gesellschaft freuen", hofft Wilfried Pinkau auf weitere Spenden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 24.01.2015
Von Karin Rieck

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