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Eilenburg Sprotta-Siedlung soll zuerst das schnelle Internet bekommen
Region Eilenburg Sprotta-Siedlung soll zuerst das schnelle Internet bekommen
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13:00 19.06.2017
Internet im Schneckentempo – das soll in der Gemeinde Doberschütz künftig vorbei sein. Quelle: dpa
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Doberschütz

Die Deutsche Glasfaser wird in Doberschütz aktiv. Am Donnerstagabend gab der Gemeinderat grünes Licht für den Kooperationsvertrag. Wie Michael Kölling, bei Glasfaser der Regionalmanager Mitteldeutschlands, informierte, werde das Unternehmen mit Sprotta-Siedlung beginnen. Dieser Ortsteil biete sich an, da das Glasfaser-Hauptkabel von Envia tel, Kooperationspartner von Deutsche Glasfaser, in Eilenburg-Ost quasi vor der Nase anliegt.

Nach den Sommerferien, so Kölling, werde es in dem Ortsteil eine Infoveranstaltung, ein temporäres Mobilbüro und anschließend auch Hausbesuche geben. „Im Optimalfall kann der Bau dann im November beginnen.“ Doch dafür wird 40 Prozent Nachfrageakzeptanz gebraucht. Erst dann rechnet sich der Bau des komplett neuen Netzes für das Unternehmen, das ohne Fördermittel auskommt. Da es in Sprotta-Siedlung schon jetzt eine vernünftige Internetanbindung gibt, keine Selbstverständlichkeit. Ob bei Nichterreichen der Akzeptanzquote die schnelle Internetanbindung für ganz Doberschütz ad acta gelegt wird, ließ Kölling offen. „Es wird dann zumindest um Längen schwieriger.“ Doch er ist von dem „weltmarktführenden Angebot“ seines Unternehmens überzeugt. So kosten der 100, 200 oder 500 Mbit-Anschluss im ersten Jahr 25 Euro im Monat, danach 45, 50 beziehungsweise 80 Euro. Damit ist Telefon und Internet bezahlt. Für Fernsehen in HD und SD-Qualität kommen, falls gewünscht, 15 Euro pro Monat dazu. Der an sich 750 Euro teure Anschluss ist in der ersten Ausbauphase kostenfrei. Zudem übernimmt das Unternehmen für bis zu einem Jahr die Kosten des Altvertrages.

Von Ilka Fischer

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