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Eilenburg Sprotta hat ein neues Spielparadies
Region Eilenburg Sprotta hat ein neues Spielparadies
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09:17 12.10.2016
So sieht der neue Spielplatz in Sprotta aus. Nach der Übergabe probieren die Mädchen und Jungen das neue Klettergerüst auch gleich aus. Quelle: Anke Herold
Sprotta

Rutschen, klettern, balancieren – endlich ist es soweit und das Warten hat sich gelohnt. Seit dem Wochenende dürfen die 70 Kinder der Kita „Storchennest“ in Sprotta das neue Spielgerät in ihrem Garten nutzen.

Was lange währt wird gut. Seit zirka eineinhalb Jahren mussten die Mädchen und Jungen auf Rutsche und Klettergerüst verzichten. In dieser Zeit nutzen die Kinder den Vorgarten, um sich auszutoben. Jetzt, nach dem insgesamt 15 000 Euro in die Hand genommen wurden, der Gemeinderat zugestimmt hat und Eltern und Erzieher das neue Spielgerät sorgfältig ausgewählt haben, ist es vollbracht.

Gutschein für Sandspielzeug

Mit Dankesworten übergab der Doberschützer Bürgermeister Roland Märtz (CDU) Rutsche, Wackelbrücke, Kletternetz und Co. an die Jüngsten der Gemeinde. Mit Scheren schnitten die Mädchen und Jungen das rot-weiße Band durch und probierten die neuen Gerätschaften sofort aus. „Der neue Spielplatz ist viel besser als der alte. Alles gefällt mir hier gut“, freute sich der fünfjährige Maximilian Börner nach erster Kletterprobe. Sein Vater übergab an Kita-Leiterin Anja Schickert einen Gutschein im Wert von 100 Euro für neues Sandspielzeug und auch der gesponserte Apfelbaum der Familie Börner ziert bereits das Spielgelände.

Bürgermeister lobt Eltern

„Das Klima hier stimmt und alles passt. Unsere Kinder gehen gern hier her. Wir wissen sie in guten Händen“, erklärte der Vater und Elternratsmitglied sein persönliches Engagement.

Die Übergabe und das umfangreiche Spielgerät zeigt einmal mehr, dass die Gemeinde Doberschütz auf einem guten Weg ist, gemeinsam plant und auch abwartet. „Man kann sich nicht alles auf einmal leisten. Alles muss Stück für Stück entstehen und die fleißige Mithilfe der Eltern ist in so einer Sache unentbehrlich“, lobte Märtz die Geduld aller. Zukünftig stellt die Gemeinde Doberschütz jedem Ort 5000 Euro zur Verfügung, um auch die öffentlichen Spielplätze in den sechs Dörfern auf Vordermann zu bringen.

Von Anke Herold

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