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Eilenburg Stadt im Check: Wie sportlich ist Eilenburg?
Region Eilenburg Stadt im Check: Wie sportlich ist Eilenburg?
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06:00 05.10.2017
Sport in der Stadt: Immer im Frühling wird die Eilenburger City zur Mazdalauf-Meile. Quelle: Steffen Brost
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Eilenburg

Lieblingsstadt Eilenburg? Die Wohnstandortkampagne wirbt mit „mehr Platz, mehr Grün, mehr Charme“. Aber was macht das Stadtleben sonst noch aus? Die LVZ geht der Frage nach, wie steht Eilenburg sportlich da?

Andreas Quitzsch dürfte einer sein, der es weiß. Er ist Mitglied im Präsidium des Kreissportbundes Nordsachsen und außerdem ist er Organisator und Wettkampfleiter beim Eilenburger Mazda-Lauf, der immer im Frühjahr die City in eine Laufstrecke verwandelt. „Aber als Läufer braucht man natürlich nicht viel, außer den richtigen Schuhen. Letztlich nicht einmal einen Verein“, stellt Quitzsch fest. Von daher hat die Muldestadt schon mal sehr gute Karten. „An der Mulde und im Bürgergarten gibt es viele Wege zu Joggen und Walken. Am Wochenende auf dem Planetenwanderweg in Richtung Kollauer Wehr sind jede Menge Leute unterwegs.“

Sport mit Dach überm Kopf

Aber auch mit Turnhallen ist die Stadt recht gut ausgestattet, besonders der Stadtteil Mitte mit den Hallen an der Tschanter-Schule, im Gebäude des ehemaligen Gymnasiums am Külz-Ring und mit der Belian-Halle. Im Stadtteil Berg steht die Halle im Mehrzweckgebäude zu Verfügung. Eilenburg Ost hat die Hallen an der Grundschule und am Gymnasium.

Zugpferd Fußball

Zur Liste der Sportstätten gehören nicht allein Turnhallen. Da ist das Zugpferd Fußball in der Schlossaue: Das vom FC Eilenburg betriebene Ilburg-Stadion mit zwei Rasenplätzen und das Sparkassen-Fußballzentrum mit weiteren zwei Rasen- und einem Kunstrasenplatz bieten nicht allein das Terrain für Oberliga-Spiele, sondern auch fürs Training Hunderter Breitensportler. Weiteres Sport-Schwergewicht in der Muldestadt: die Schwimmhalle. Aquafitness-Kurse bis Schulschwimmunterricht, Vereins- und Reha-Sport, selbst das Training der sächsischen Polizeitaucher sind hier angesagt. Doch außerdem wird darauf geachtet, dass jeder, der einfach ins Wasser will, ohne einem Verein anzugehören oder einen Kurs zu belegen, bei den Öffnungszeiten zum (Schwimm-)Zuge kommt. Wassersport in Eilenburg heißt auch: Die Ruderer betreiben das Bootshaus am Mühlgraben und die Strecke an auf der Kiesgrube. Dort ist ebenso die Wasserski-Seilbahn installiert. Nicht zu vergessen: Im Sommer lädt das Freibad im Freizeit- und Erholungszentrum ein, tummeln sich Schwimmer, Stand-up-Paddler, Surfer.

Boxen und BMX

Schützenhaus, die Kegelbahn am Bürgerhaus, die Bowlingbahn auf dem Berg, Judohalle, Boxhalle im Jugendhaus VI, das Schützenhaus an der Kastanienallee, die BMX-Strecke auf dem Gelände des einstigen Bennewitz-Stadions an der Ziegelstraße bieten ebenfalls Betätigungsräume. Sportliche Besonderheiten sind in der Stadt mit der Windhundrennbahn im Bürgergarten und vor allem mit der Sprungschanze des FC Lok auf dem Berg, der nördlichsten Deutschlands. Nicht zu vergessen natürlich, die privaten Fitnessstudios mit unterschiedlichen Profilen.

38 Vereine sorgen für Bewegung

Vor allem gibt es eine ausgebaute Vereinslandschaft: 38 weist die Liste auf der Website der Stadt aus. „Das ist sehr breit gefächert“, stellt auch Andreas Quitzsch fest. „Ich denke aber, dass die Vereine künftig einen Strukturwandel durchmachen werden“, schätzt er. „Im Gegensatz zu den alten Bundesländern gibt es in den neuen noch sehr viele kleine Vereine.“ Das muss aber nicht unbedingt heißen, dass weniger Sport getrieben wird, denn Eilenburg will künftig mehr Einwohner haben, die sicher auch mehr Sport treiben wollen. Es ist davon auszugehen, dass es größere Vereine gibt, die dann verschiedene Abteilungen haben.

Fazit: Eilenburg ist sportlich.

Von Heike Liesaus

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