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Steffi Schober kandidiert für OBM-Wahl in Eilenburg

Steffi Schober kandidiert für OBM-Wahl in Eilenburg

Steffi Schober will Eilenburgs erste Oberbürgermeisterin werden. Wie berichtet, wurde sie vor einigen Tagen vom CDU-Stadtverband nominiert. Bekannt ist sie bereits als Lehrerin, Stadträtin und Vorsitzende des Burgvereins.

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Steffi Schober tritt 2015 als Kandidatin zur Oberbürgermeister-Wahl an.

Quelle: Wolfgang Sens

Eilenburg. Doch was wären ihre Ziele als Stadtoberhaupt? - "Den Begriff Ziele will ich vorsichtig gebrauchen. Visionen trifft es eher", erklärt die 55-Jährige. "Da ist zum einen die Idee, Menschen in Eilenburg zur Mitwirkung zu bewegen, sie mitzureißen. Zum Beispiel zu vermitteln, was sind Pflichtaufgaben einer Stadt und was ist Kür."

Das bedeute nicht, dass grundsätzlich alles anders laufen sollte, als beim derzeitigen Amtsinhaber Hubertus Wacker (parteilos), der nicht mehr kandidieren wird. "Eilenburg ist auf einem guten Weg. Es gibt ein gutes Fundament", stellt Schober fest. "Es gilt, das weiterzuentwickeln, zum Beispiel den Tourismus als Bereich der Wirtschaftsförderung weiter auszubauen und darüber weitere Bereiche nachzuziehen. Investitionen in den Tourismus sollten Eilenburg auch für diejenigen attraktiver machen, die bereits hier wohnen."

Nun liegt es nahe, dass sie als Chefin des Vereins, der sich seit 20 Jahren der die Bewahrung der historischen Spuren auf dem Burgberg verschrieben hat, besonders darauf anspielt: "Stimmt. Das gehört dazu. Das ist unsere Geschichte. Er soll ein Tourismusmagnet werden."

Vor 32 Jahren kam sie nach Eilenburg, ist heute Mutter zweier erwachsener Söhne, musste vor vielen Jahren den Tod ihres Mannes verkraften, lebt nun wieder in einer festen Partnerschaft. Die Muldestadt war für die gebürtige Erzgebirglerin nach dem Studium erster Arbeitsort. Für deren Geschichte hatte sie sich bald interessiert, für den Burgverein vor allem, weil der auch die materiellen Spuren bewahren will. In den Stadtrat sei sie gekommen, weil sie von vielen daraufhin angesprochen worden war. "Ich habe ja schon immer gern gemeckert", erklärt sie lachend.

Ein Wendepunkt bei diesem Engagement war vor vier Jahren der Streit um die Verträge für Grünpflege und Stadtreinigung. Damals wechselte sie als Parteilose von der SPD- in die CDU-Fraktion, weil sie aus "politischen und persönlichen Gründen" keine Möglichkeit der Zusammenarbeit sah. Würde sie als Oberbürgermeisterin grundsätzliche Änderungen angehen? - "Man sollte genauer in die Akten sehen und das Gespräch mit Remondis Eilenburg/Stadtwirtschaft suchen und gemeinsam eine Lösung finden, falls es Probleme gibt. Ohnehin wird im Ergebnis all der Diskussionen jetzt über die Fortführung der Verträge einmal im Jahr abgestimmt. Man muss das Rad nicht neu erfinden." Inzwischen ist sie auch Mitglied in der CDU. An ihrer grundsätzlichen Haltung habe sie dafür nichts ändern müssen, denn "in der Kommunalpolitik kommt es auf die Personen an, die vor Ort agieren". Wichtig sei ihr, dass diese Partei ausmacht, Dinge und Werte zu bewahren und zu erhalten.

Die CDU-Kandidatin ist nach dem von der SPD aufgestellten Torsten Pötzsch, die zweite Nominierte. Mittlerweile gibt es mit dem parteilosen Ralf Scheler einen dritten Bewerber. "Ich habe die Hoffnung, dass es mehr werden", freut sie sich auf Konkurrenz. "Es ist zu wünschen, dass sich die Wähler durch viele Alternativen anregen lassen, ihr demokratisches Grundrecht wahrzunehmen."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.11.2014
Heike Liesaus

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