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Eilenburg Stolperstellen: Kritik an kaputten Fußwegen in Eilenburg-Ost
Region Eilenburg Stolperstellen: Kritik an kaputten Fußwegen in Eilenburg-Ost
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16:33 27.10.2015
An einigen Stellen des Fußweges in der Hochhausstraße ist der Asphalt beschädigt. Bis zum Jahresende soll der Weg repariert werden. Quelle: Heike Liesaus
Eilenburg

Auf eingebrochene Stellen auf einem Weg nahe der Puschkinstraße wies Petra Herrmann hin, die als berufene Bürgerin dem Stadtausschuss angehört. Und auch auf dem Weg neben der Ziegelstraße auf Höhe der Karl-Marx-Siedlung seien Löcher zu finden. Generell sollte der Zustand der Rad- und Fußwege auf Unfallgefahren geprüft werden. Oberbürgermeister Ralf Scheler (parteilos) hatte bereits eine Rundfahrt durch den Stadtteil gemeinsam mit der Geschäftsführerin der Eilenburger Wohnungsbau- und -verwaltungsgesellschaft unternommen und dabei vor allem den Zustand in der Hochhausstraße besichtigt. "Wir haben einige Stellen herausgesucht, wo es kritisch ist. Dort sollen bis Jahresende die Wege so hergestellt werden, dass sie die nächsten zwei bis drei Jahre halten."

Im Entwurf für den Investitionshaushalt der Stadt ist die Instandsetzung der Fußwege Hochhausstraße vorgesehen, aber frühestens 2017. Die weiteren genannten Stellen sollten auch noch besichtigt werden. Im Gespräch war ebenfalls der Weg Dobritzmark, der im Bereich Umspannwerk erhebliche Schlaglöcher aufweist. Dessen Reparatur gehöre aber zur Hochwasserschadensbeseitigung, informierte Scheler. Dabei seien noch nicht alle Mittel geflossen.

Ist Ost gegenüber den anderen Stadtteilen generell benachteiligt? Diese Kritik kann Scheler, der das Amt als Oberbürgermeister im August antrat, so nicht nachvollziehen. Auf Nachfrage von Friedhelm Appelt, heute im Ruhestand und früher Vorstand der Wohnungsgenossenschaft, hatte die Stadtverwaltung noch einmal Maßnahmen und Projekte zusammengetragen, die dort gelaufen sind: Beispiele sind unter anderem der Spielplatz an der Torgauer Landstraße, der Umbau der ehemaligen Kita in der Windmühlenstraße zum Begegnungszentrum, die Torgauer Landstraße, Balkonanbauten, Sanierungen der Wohnblöcke und Außenanlagen. Ebenso wie im Stadtteil Berg gibt es in Ost keine Mittelschule mehr. Das Gebäude wurde abgerissen. Doch im Stadtteil wurde der Standort des Gymnasiums entwickelt. Der Abriss von Wohnblöcken verhinderte Leerstand. Und dort, wo sie waren, sind nicht allein Grünflächen, sondern auch Eigenheime entstanden.

Heike Liesaus

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