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Eilenburg THW-Helfer sind aus Polen zurück
Region Eilenburg THW-Helfer sind aus Polen zurück
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17:55 04.06.2010
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. Bereits vor anderthalb Wochen hatten vier Männer und eine Frau ihre acht Tage dauernde Hilfsleistung in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten beendet. Müller und Voigt kämpften zuletzt in den Städten Opole und Jastrzebie Zdroj gegen die Hochwasserfluten. Wie berichtet waren die Eilenburger in Opole im Bereich eines Kraft- und eines Glaswerkes eingesetzt. Auch in der Stadt drohte das Wasser aus den Kanälen zu drücken und forderte den Einsatz der Helfer. Im 150 Kilometer entfernten Jastrzebie Zdroj halfen die Männer unter anderem dabei, das

1,50 Meter hoch stehende Wasser aus den Büro- und Werkstatträumen eines Autohandels mittels ihrer Vakuumpumpe zu transportieren. „Unsere Hanniball-Pumpe schafft 5000 Liter in der Minute, aber im dortigen Einsatz waren Pumpen mit 15 000 und sogar 90 000 Litern pro Minute", erzählt Swen Müller. „Wir waren täglich 16 bis 17 Stunden im Einsatz." Neben den Deutschen waren auch Hilfstruppen aus Frankreich, Estland, Lettland und aus Weißrussland vor Ort. „Von der Gastfreundlichkeit der polnischen Bürger sind wir überwältigt, die würden ihr letztes Hemd geben. Es ist ein sehr dankbares Volk", berichten die beiden Männer.In der Muldestadt angekommen gehört es zu ihrer Aufgabe, die Technik wieder einsatzbereit herzurichten. Am Freitag fanden sich Müller und Voigt auf dem THW-Gelände ein, um gemeinsam die Geräte zu warten, kleinere Reparaturen durchzuführen und das Auto aufzuräumen.

ka/T.J.

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