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Eilenburg Tschanter-Mittelschule öffnet Türen
Region Eilenburg Tschanter-Mittelschule öffnet Türen
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10:55 31.01.2010
Im Biologieraum interessiert sich Anna-Lena Marx am Modell für das Innere eines Menschen. Quelle: Thomas Jentzsch
Eilenburg

Und: Sie und ihr Team konnten zeigen, wie viel Leben in dieser Mittelschule steckt. Im vergangenen Jahr haben hier 450 Schüler ihren Unterricht absolviert. 42 Lehrer standen als Ansprechpartner für Fragen, die Kinder und deren Eltern hatten, bereit. Gleich zu Beginn präsentierten Schüler der 5. bis 7. Klasse ein Programm mit tänzerischen und musikalischen Darbietungen. Danach ging es durch die Schule. Chemielehrerin Beate Steude führte Experimente vor. Genau das Richtige für Joana und Celina aus Gotha, die mit ihren Eltern Ingo und Sandra Bröse gekommen waren. Celina wechselt bald in die 5. Klasse. „Ich kannte dieses Gebäude noch nicht, es gefällt mir aber gut. Das Betreuungsangebot auch nach dem Unterricht ist groß, den Kindern wird viel ermöglicht“, schilderte die Mutter ihren ersten Eindruck. Dennoch sei schade, „dass die Busverbindungen am Nachmittag für die Kinder nach Gotha sehr schlecht sind“. Bröses werden deshalb den heutigen Sonnabend nutzen, die Bedingungen in der Mittelschule Taucha zu prüfen. Für die Eileburger Einrichtung jedenfalls gab es auch von Tochter Celina ein dickes Lob. Im Biologieraum ging es um den menschlichen Körper. Auf den Schultischen standen Mikroskope. Wer hier durchschaute, konnten kleinste Lebewesen bewundern. Amon Jonack aus der 7. Klasse erläuterte den Gästen das Innere des Menschen an einem Modell. Der offene Bauchraum weckte das Interesse von Anna-Lena Marx. „Wir kommen aus Naundorf“, erzählte Mutter Antje Marx, „und wir sind positiv überrascht. Die lockere Atmosphäre hier ist wunderbar. Alle Lehrer und auch die Schüler sind nett, erzählen uns viel über diese Schule und erläutern mir alle offenen Fragen.“ Im Hauswirtschaftsraum roch es verführerisch nach gebackenen Waffeln. Dort lernen die Schüler kochen, backen und alles, was mit dem Haushalt zu tun hat. Auch im Technikraum gab es einiges zu sehen und die beiden Lehrer für Technik und Computer und Wirtschaft, Technik und Haushalt, Doris Gasch und Sylvia Ohm, gaben Auskunft. Regina Schneider konnte ein positives Fazit ziehen: „Zur Begrüßung war der Speisesaal voll. Da alle 25 Unterrichtsräume offen waren, haben sich die Besucher dann verteilt. Gut fand ich, dass manche Eltern gleich wissen wollten, wann sie ihr Kind anmelden können“. Dass der Tag der offenen Tür diesmal auf einen Donnerstagnachmittag fiel, war Absicht. „Die anderen Jahre haben wir diesen Info-Tag an einem Sonnabend angeboten. Doch wir haben auch die Erfahrung gemacht, dass viele Familien am Wochenende etwas anderes vorhaben.“ Und so nutzten die Tschanters den Tag gleich komplett für die Präsentation. Zum Grundschultag am Vormittag waren sechs vierte Klassen zu Besuch, die bei Schnupperstunden in Physik, Chemie, Biologie, Geografie und Informatik die Schule und den Unterricht kennen lernen konnten.      

Thomas Jentzsch

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